Die Klinik für Neurologie im St. Josef-Hospital (Klinikdirektor: Univ.-Prof. Dr. med. Ralf Gold) ist als Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum eine Fachabteilung mit hoher Leistungsfähigkeit, die über alle modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten verfügt. Sie versorgt auf derzeit 110 Betten, einschließlich einer zertifizierten Stroke-Unit mit 10 Betten, jährlich über 4.500 vollstationäre Patient*innen und 6.000 ambulante Patient*innen. Schwerpunkte der Klinik sind neuroimmunologische, neurovaskuläre sowie das breite Feld neurodegenerativer und neurogenetischer Erkrankungen. Die Klinik ist national und international anerkannt für die Behandlung und Therapieentwicklung neuroimmunologischer Erkrankungen, insbesondere der Multiplen Sklerose, der Myasthenie sowie der CIDP. Am St. Josef-Hospital Bochum befindet sich weiterhin das Zentrum für Bewegungsstörungen und neurodegenerative Erkrankungen der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Die Neurologische Klinik im St. Josef Hospital forscht darüber hinaus intensiv an neuroimmunologischen Erkrankungen, ein weiterer klinisch-forschender Schwerpunkt liegt auf zerebrovaskulären Erkrankungen.
Von Bewerber*innen wird eine sehr gute klinische Ausbildung im Bereich der neurodegenerativen Erkrankungen erwartet, um die Leitung der Sektion für Neurodegeneration bei ambulanten und stationären Patienten übernehmen zu können. Die klinische Tätigkeit soll in oberärztlicher Tätigkeit umgesetzt werden. Eine konstruktiv-freundliche Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und niedergelassenen Neurolog*innen wird erwartet. Der*die Stelleninhaber*in soll innerhalb des Faches Neurologie den Schwerpunkt etablierter und translationaler Therapien bei primär neurodegenerativen Erkrankungen in Klinik, Forschung und Lehre vertreten. Weiterhin soll eine exzellente Publikationsleistung im Feld der Neurodegeneration aufgewiesen werden, mit einer engen interdisziplinären Verbindung zu benachbarten Forschungsfeldern.
Von dem*der Stelleninhaber*in wird erwartet, sich in die Forschungsschwerpunkte der Fakultät (Onkologie, Neurowissenschaften und Proteinwissenschaften) zu integrieren. Klinisch-wissenschaftliche Kooperationen mit Einrichtungen der Medizinischen Fakultät und des UK RUB in den bestehenden Forschungsschwerpunkten und Entwicklungsbereichen sowie die Beteiligung an existierenden und künftigen Verbund-Forschungsprojekten sind erwünscht. Eine enge Zusammenarbeit soll mit dem ProDi Forschungskonsortium und dem Medizinischen Proteom Center an der Ruhr-Universität Bochum bestehen.