Unser Unternehmen

Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) ist das größte Krankenhaus in der Landeshauptstadt und eines der wichtigsten medizinischen Zentren in NRW. Die 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in UKD und Tochterfirmen setzen sich dafür ein, dass jährlich über 45.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt und 270.000 ambulant versorgt werden können. Das UKD steht für internationale Spitzenleistungen in Krankenversorgung, Forschung und Lehre, sowie für innovative und sichere Diagnostik, Therapie und Prävention. Patientinnen und Patienten profitieren von der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit der 60 Kliniken und Institute. Die besondere Stärke der Uniklinik ist die enge Verzahnung von Klinik und Forschung zur sicheren Anwendung neuer Methoden. Am UKD entsteht die Medizin von morgen. Jeden Tag.

An der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist im Institut für Humangenetik (Direktorin: Univ.-Prof. Dr. med. Dagmar Wieczorek) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W3-Professur (o. L.) für Molekulare Humangenetik

unbefristet (auf Lebenszeit) zu besetzen.

Es wird eine Persönlichkeit mit einem eigenen international sichtbaren Forschungsprofil in der Molekularen Humangenetik, welches durch entsprechende Publikationen ausgewiesen sein muss, gesucht. Die erfolgreiche Einwerbung von kompetitiven Drittmitteln wird vorausgesetzt. Erfahrungen bei der Planung, Leitung und Durchführung wissenschaftlicher Projekte im Bereich Molekulare Humangenetik müssen vorhanden sein.

Bewerbungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie, der Biochemie, der Medizin oder vergleichbarer Studiengänge. Es werden die Promotion sowie die Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen erwartet.

Es werden Erfahrungen in der akademischen Lehre vorausgesetzt. Ein lebendiges Engagement in der Durchführung und konzeptionellen Weiterentwicklung der Lehre im Fach Humangenetik, inklusive Lehrkonzept, wird erwartet. Die Beteiligung im deutschsprachigen Modellstudiengang Düsseldorfer Curriculum Medizin ist wünschenswert.

Fähigkeiten in der Personalführung, Kooperations- und Teamfähigkeit sollen vorhanden sein. Der/die Bewerber*in soll außerdem Erfahrungen in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, der Gleichstellung sowie in der Betreuung von Qualifikationsarbeiten vorweisen.

Auch soll der/die Bewerber*in seine/ihre Anschlussfähigkeit zu den untenstehenden Forschungsverbünden der Medizinischen Fakultät überzeugend darlegen können. Die wissenschaftliche Einbindung an das Zentrum für Seltene Erkrankungen ist erwünscht.

Bei entsprechender Qualifikation (Facharztanerkennung für Humangenetik) können in geringfügigem Maße auch Aufgaben in der Krankenversorgung (keine Oberarztfunktion) wahrgenommen werden.

Eine Zusammenarbeit mit den Forschungsverbünden der Medizinischen Fakultät und der Universität (Sonderforschungsbereich Transregio 259 „Aortenerkrankungen“; Forschungsgruppe FOR 5889 „Die dynamische Steuerung von Stadienübergängen chronischer Lebererkrankungen durch Zelltod- und Alarm-Signale (dangerhep); Internationales Graduiertenkolleg IRTG 3109 „Zelluläre & Molekulare Plastizität im kardiovaskulären System“; Future for Clinician Scientists in Precision Metabolic Medicine – FUTURE-4-CSPMM (DFG); Manchot-Graduiertenschule „Moleküle der Infektion“; Graduiertenschule „iBrain – Interdisciplinary Graduate School for Brain Research and Translational Neuroscience“; Düsseldorf School of Oncology (DSO); Centrum für Integrierte Onkologie (CIO-ABCD) sowie eine Beteiligung an kooperativen Projekten mit dem Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF), dem Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf (DDZ) Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem Deutschen Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK) und dem Forschungszentrum Jülich) wird erwartet.

Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen gem. § 36 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen insbesondere pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Die Heinrich-Heine-Universität vertritt das Prinzip der „Exzellenz durch Vielfalt“. Sie hat die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet und erfolgreich am Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes teilgenommen. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie.

Die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des SGB IX ist erwünscht.

Zur Bewerbung

An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden Stellenbesetzungen grundsätzlich auch in Teilzeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verfügt über einen Dual Career Service und ist Mitglied im Dual Career Netzwerk Rheinland. Nähere Informationen unter www.dualcareer-rheinland.de.

Als Ansprechpartner steht Ihnen der Dekan der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Herr Prof. Dr. med. Nikolaj Klöcker (E-Mail-Adresse: berufungsverfahren@med.uni-duesseldorf.de), zur Verfügung.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung mit den notwendigen Unterlagen sowie einem kurz gefassten Forschungs- und Lehrkonzept in digitaler Form ausschließlich über das Online-Portal der Medizinischen Fakultät (https://berufungsportal.hhu.de/) ein. Bewerbungsschluss ist der 17.07.2026.