Die Medizinische Fakultät besetzt im Institut für Radiologie zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine

W2- / W3-Professur für Multimodale und Experimentelle Bildgebung (Tenure Track)

zunächst im Beamten­verhältnis auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren. Die FAU bietet eine länger­fristige Perspektive durch eine anschließende Professur auf Lebenszeit der Besoldungs­gruppe W2 / W3, sofern die Anforderungen einer Tenure-Evaluation erfüllt werden. Die Berufung auf eine W2 oder W3-Professur richtet sich nach der Qualifikation der Bewerberin bzw. des Bewerbers (m/w/d).

Erwartet wird, dass die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber (m/w/d) einen ausgewiesenen experimentellen Schwer­punkt im Bereich der multi­modalen Bild­gebung besitzt und eigen­ver­antwortlich weiter ausbaut. Im Zentrum stehen die methodische Weiter­entwicklung innovativer Verfahren der nicht-invasiven in-vivo-Bildgebung sowie die Analyse komplexer quantitativer Daten­sätze. Die Person soll eine aktive Führungs­rolle übernehmen, die Core-Unit Klein­tier­bildgebung wissenschaftlich prägen, andere Arbeitsgruppen unter­stützen und inter­disziplinäre Kooperationen gezielt vorantreiben. Die Core-Unit verfügt über eine hoch­moderne und umfassende technische Ausstattung, darunter ein 7.0T-Kleintier-MRT, optische Bildgebungs­systeme sowie ein dediziertes Kleintier-Ultra­schall­system. Ein PET- / SPECT-Kleintier-CT wird in enger Kooperation mit der Nuklear­medizinischen Klinik betrieben. Darüber hinaus besteht uneingeschränkter Zugang zur exzellenten Infra­struktur und den Ressourcen des Radiologischen Instituts.

Die Persönlichkeit soll zudem mit ihrem Forschungsprofil an die Forschungs­schwerpunkte der Fakultät anknüpfen. Wir erwarten eine aktive Einbindung in die Lehre und Mitarbeit in den entsprechenden Forschungs­verbünden (Sonder­forschungs­bereiche, Graduierten­kollegs, Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung, Deutsches Zentrum für Immuntherapie, NCT WERA) und Schwer­punkt­programmen an den Fakultäten und am Universitätsklinikum.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hoch­schul­studium in Medizin, Veterinärmedizin, Natur- oder Ingenieur­wissenschaften, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, und darüber hinaus zusätzliche wissenschaftliche Leistungen. Letztere werden durch Habilitation oder gleich­wertige wissen­schaftliche Leistungen nachgewiesen, die auch in
einer Tätigkeit außerhalb des Hochschul­bereichs oder im Rahmen einer W1-Professur erbracht sein können. Die Anerkennung als Ärztin / Arzt (m/w/d) für Radiologie ist keine Voraussetzung, eine klinische Tätigkeit am Radiologischen Institut wird unter­stützt.

Für die Einstellung auf eine W3-Professur mit Tenure-Track auf W3 werden zusätzlich erwartet: Vorliegen eines breiten Forschungs­spektrums im Bereich Experimentelle Bildgebung, inter­nationale Sicht­barkeit, kontinuierliche inter­nationale Publikationen, nachgewiesene erfolgreiche Dritt­mittel­akquise, vertiefte Erfahrung in der Lehre sowie wissenschaftliche Führungs- und Leitungs­erfahrung, welche i. d. R. durch bereits vorausgehende Berufung und Ausübung der Aufgaben einer W2- oder W3-Professur nachgewiesen wird.

An der Medizinischen Fakultät bestehen u. a. die Studien­gänge Medizin, Zahnmedizin, Logopädie, Hebammen­wissen­schaften, Molekulare Medizin (B. Sc.), Molecular Medicine (M. Sc.), Medical Process Management und gemeinsam mit anderen Fakultäten Medizintechnik und Integrated Immunology. Eine Beteiligung der Professur an der in diesen Studien­gängen zu erbringenden Lehre wird erwartet. Die curriculare Lehre in den Studiengängen Medizin und Zahnmedizin erfolgt in deutscher Sprache.

Die FAU besitzt das Berufungs­recht. Die beamten­rechtlichen Voraus­setzungen für eine Ernennung richten sich nach den Bestimmungen des Bayerischen Beamten­gesetzes (BayBG) und des Bayerischen Hochschul­innovations­gesetzes (BayHIG). Die Altersgrenze des Art. 60 Abs. 3 BayHIG ist zu beachten.

Die FAU erwartet die Teilnahme an der akademischen Selbst­verwaltung, das Engagement zur Einwerbung von Dritt­mitteln und eine hohe Präsenz an der Universität zur intensiven Betreuung der Studierenden. Die Bereitschaft zur englisch­sprachigen Lehre wird gewünscht.

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancen­gleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Personen mit einer Schwer­behinderung und Personen, die diesen gleich­gestellt sind, werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Wissen­schaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt. Die FAU ist Mitglied im Verein „Familie in der Hochschule e.V.“ und bietet Unter­stützung für Dual-Career-Paare an.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unter­lagen (CV, Schriften­verzeichnis, Lehrkonzept, Forschungs­konzept, Gender- und Diversity-Konzept [jeweils max. 2 Seiten] sowie Dritt­mittel­einwerbungen, Zeugnisse und Urkunden) webbasiert unter https://berufungen.fau.de bis zum 30.08.2026 erwünscht, adressiert an den Dekan der Medizinischen Fakultät. Für Fragen und weitere Informationen steht der Dekan unter med-berufungen@fau.de sehr gerne zur Verfügung.

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