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Einsatzärztinnen / Einsatzärzte (m/w/d)

Für die Polizei Baden-Württemberg sind beim Spezialeinsatzkommando (SEK BW) am Standort Göppingen mehrere Stellen mit

Einsatzärztinnen / Einsatzärzten (m/w/d)

in der Laufbahn des höheren ärztlichen Dienstes zu besetzen.

Die Stellen sind in der Besoldungsgruppe A 15 LBesGBW (Medizinaldirektor/in) ausgebracht. Für die Tätigkeit ist künftig die Gewährung einer Zulage wie für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte beim SEK BW vorgesehen (derzeit 300 Euro monatlich).

Die Einsatzärztinnen und Einsatzärzte (SE-Ärzte) gewährleisten die notfallmedizinische Kompetenz bei Einsatzlagen und Ad-hoc-Lagen des SEK BW.

Das Aufgabenspektrum umfasst im Einsatz insbesondere:

  • Die Bereitstellung notfallmedizinischer Kompetenz bei planbaren Einsatzlagen aber auch bei Ad-hoc-Lagen des SEK BW. Die SE-Ärztinnen und -Ärzte werden hierzu im taktischen Verbund mit den Einsatzkräften des SEK BW eingesetzt,
  • die Koordination der Schnittstellen mit dem zivilen Rettungsdienst, insbesondere auch bei Großlagen,
  • die Planung der Fortbildungsinhalte, des Trainings sowie der regelmäßigen Überprüfung der Fertigkeiten der Einsatzsanitäterinnen und -sanitäter SE. Dies beinhaltet die regelmäßige Durchführung der Intensivwoche der Einsatzsanitäterinnen und Einsatzsanitäter SE.

Darüber hinaus gehören auch die Durchführung von Tauglichkeitsuntersuchungen für Einheiten der Direktion Spezialeinheiten sowie die regelmäßige Überprüfung der Fertigkeiten der Einsatzsanitäterinnen und Einsatzsanitäter SE zum Aufgabenspektrum.

Die zur Ausübung dieser Tätigkeit erforderlichen Fähigkeiten einschließlich der Verwendung von taktischen Einsatzmitteln werden gegebenenfalls durch entsprechende Weiterbildungen erworben. Zur Aufrechterhaltung Ihrer persönlichen Einsatzfähigkeit nehmen Sie kontinuierlich an Einsatztrainings des SEK BW teil. Dies schließt das taktische Vorgehen im Verbund der SEK-Einsatzkräfte und das Beherrschen polizeilicher Führungs- und Einsatzmittel mit ein. Zur Aufrechterhaltung Ihrer persönlichen Einsatzfähigkeit gehört auch der Erhalt der körperlichen Fitness.

Darüber hinaus sind zur Aufrechterhaltung des medizinischen Leistungsstandes Praxisaufenthalte unter anderem beim Bundeswehrkrankenhaus Ulm vorgesehen.

Stammdienststelle ist das Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei (PTLS Pol) - Polizeiärztlicher Dienst. Die Dienstverrichtung erfolgt beim Polizeipräsidium Einsatz - Direktion Spezialeinheiten - am Standort Göppingen.

Ihre persönlichen Voraussetzungen:

  • Approbation als Ärztin / Arzt,
  • abgeschlossene oder unmittelbar bevorstehende Facharztqualifikation als Facharzt/-ärztin - vorrangig Anästhesie - und notfallmedizinische Qualifikation,
  • gesundheitliche Eignung entsprechend der gesundheitlichen Eignung für den Polizeidienst einschließlich des Tragens einer Waffe zur Selbstverteidigung sowie für das Arbeiten in großer Höhe,
  • sofern Sie nicht bereits in einem Beamtenverhältnis zum Land Baden-Württemberg stehen, die Erfüllung der Voraussetzungen für die Einstellung oder die Versetzung in den Landesdienst.

Erwartet werden:

  •  Die Bereitschaft und Fähigkeit zum aktiven Arbeiten in Gefahrenbereichen,
  • die Bereitschaft zur Weiterbildung auch in einsatztaktischen Fähigkeiten,
  • die Bereitschaft, zur Erhaltung der notfallmedizinischen Kompetenz bei Bedarf auch eine entsprechende Tätigkeit außerhalb des Polizeiärztlichen Dienstes als Nebentätigkeit auszuüben,
  • die charakterliche Eignung zum Führen einer Schusswaffe,
  • hohes Verantwortungsbewusstsein und ausgeprägte Entscheidungsfähigkeit,
  • Organisationsgeschick, Team- und Kommunikationsfähigkeit,
  • sehr gute Referenzen,
  • ein allgemeines Interesse an Aufgaben des Polizeiärztlichen Dienstes (medizinische Begutachtungen zur Polizeidienstfähigkeit, polizeilichen Verwendung und Dienstfähigkeit, Dienstunfälle, Bewertungen für die Heilfürsorge, Reha- und Vorsorgekuren).

Von Vorteil sind:

  • Eine Qualifikation als Leitende Notärztin/Leitender Notarzt,
  • Zusatzqualifikationen wie z. B. Intensivmedizin, Sportmedizin,
  • Kenntnisse im Bereich der Taktischen Verwundetenversorgung,
  • Nachweise über spezielle Kurse (z.B. PHTLS, ATLS etc.) und ärztliche Erfahrung in der Trauma-Versorgung, insbesondere auch Schussverletzungen,
  • Vorkenntnisse im militärischen / polizeilichen Einsatz,
  • Einsatz- oder Auslandserfahrung in Krisengebieten,
  • Kenntnisse im Bereich der Versorgung von kontaminierten Verletzten.

Das strukturierte Auswahlverfahren einschließlich psychologischem Assessment wird beim Polizeipräsidium Einsatz und beim Polizeiärztlichen Dienst durchgeführt.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennziffer PTLS Pol/SEK bis spätestens 30.10.2022 ausschließlich per E-Mail an LPP.33.Bewerbungen@im.bwl.de.

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung insbesondere Ihre Approbationsurkunde, Zeugnisse über den Erwerb einer Anerkennung als Facharzt oder einer Zusatzbezeichnung, einen Nachweis Ihrer Notarztqualifikation und eventueller weiterer med. Qualifikationen sowie sämtliche Arbeits- bzw. Dienstzeugnisse und ggf. eine aktuelle dienstliche Beurteilung bei.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Externen Bewerberinnen und Bewerbern steht es frei, im Rahmen Ihrer Bewerbung auf eine evtl. vorliegende Schwerbehinderung oder Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen i.S.v. § 2 Abs. 2 und 3 SGB IX hinzuweisen, wenn diese Eigenschaft im Bewerbungsverfahren Berücksichtigung finden soll.

Ihre Fragen beantworten Ihnen gerne das Polizeipräsidium Einsatz (07161 616-5040) sowie die Leiterin des Polizeiärztlichen Dienstes Frau Dr. Unger (0711 2302-5000). Für Auskünfte zum Verfahren steht Ihnen beim Landespolizeipräsidium Herr Petzold (0711 231-3351) zur Verfügung.

Die Information zur Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person nach Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) erhalten Sie unter: https://im.baden-wuerttemberg.de/de/header-und-footer/datenschutz/datens...

Einsatzärztinnen / Einsatzärzte (m/w/d)

Polizei Baden-Württemberg
Göppingen
Vollzeit, Teilzeit

Veröffentlicht am 02.11.2022

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