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Professur (W2) für Epileptologie

An der Philipps-Universität Marburg ist am Fachbereich Medizin und Universitätsklini-
kum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, Klinik für Neurologie, zum nächst
möglichen Zeitpunkt eine

Professur (W2) für Epileptologie
zu besetzen.

Die Professur soll das Fachgebiet der Epileptologie in Krankenversorgung und Forschung vertreten. Zu den Aufgaben gehört ferner die Lehre im gesamten Fach Neurologie in den Studiengängen des Fachbereichs Medizin.

Erwartet werden insbesondere Fähigkeiten zur Leitung und Weiterentwicklung des Epilepsiezentrums Hessen (EZH) an der Klinik für Neurologie, insbesondere mit seinem Epilepsiechirurgischen Schwerpunkt, darüber hinaus die Fähigkeit und Bereitschaft zur Wahrnehmung einer oberärztlichen Funktion der gesamten Klinik. Von Bedeutung ist ferner die intensivmedizinische Behandlung des Status epilepticus auf der neurologischen Intensivstation; diesbezüglich ist neben der Facharztqualifikation für Neurologie eine spezielle intensivmedizinische Expertise gewünscht. Zur Behandlung der vielen älteren Anfallspatienten am Standort ist ferner eine geriatrische Qualifikation der Stelleninhaberin/des Stelleninhabers (w/m/d) wünschenswert. Eine besondere Managementexpertise insbesondere in Bezug auf die Leitung eines Epilepsie-Schwerpunktes wird erwartet. Der Nachweis erfolgreicher Einwerbung von kompetitiven Drittmitteln (DFG, BMBF, EU usw.), internationale Sichtbarkeit und die Integration in die übergeordneten neurowissenschaftlichen Forschungsstrukturen des Fachbereichs Medizin sowie der Universität, insbesondere im Bereich der Bildgebung, sind Voraussetzungen.

Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittel-
hessen eine Forschungsallianz gegründet (Forschungscampus Mittelhessen), in deren Rahmen die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte praktizieren. Von denewerberinnen/Bewerbern wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation erwartet. Insbesondere werden eine standortübergreifende patientenorientierte klinische Forschung und die Beteiligung an gemeinsamen klinischen Studien sowie die Zusammenarbeit im Rahmen des Center for Mind, Brain and Behavior vorausgesetzt.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 61 und 62 HHG. Einstellungsvoraussetzungen sind insbesondere ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, Promotion und Habilitation oder der Nachweis gleichwertiger wissenschaftlicher Leistungen, die auch außerhalb des Hochschulbereichs erbracht worden sein können sowie die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln.

Die Vergütung der Leistungen in der Krankenversorgung erfolgt durch einen separaten Dienstvertrag mit dem Klinikum (UKGM).

Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Pro-
movierenden große Bedeutung zu und erwartet von der Bewerberin/dem Bewerber eine ausgeprägte Präsenz an der Universität, ein hohes Maß an Engagement auf dem Gebiet der akademischen Lehre und eine intensive Beteiligung am geplanten Ausbau und der Weiterentwicklung der Mediziner*innenausbildung. Der Fachbereich hat einen externen Zweitcampus (Universitätsmedizin Marburg/Campus Fulda).

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Personen mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGBIX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen (Kopien) sowie die Verwendung des im Internet bereitgestellten Bewerbungsformulars (www.uni-marburg.de/de/fb20/fachbereich/services/formulare) sind bis zum 11.12.2020 unter Angabe der Dienst- und Privatanschrift zu richten an den Prodekan des Fachbereichs Medizin, Herrn Univ.-Prof. Dr. Rolf Müller, Baldingerstraße, 35032 Marburg sowie per E-Mail an kirchham@uni-marburg.de.