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Professur (W3) für Strahlentherapie und Radioonkologie

An der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg sind am neuen hochschulübergreifenden Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie zwei Universitätsprofessuren (W3) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Aufgaben des Zentrums bestehen insbesondere in der Koordination von standortübergreifenden Forschungsvorhaben zur Hochpräzisionsstrahlentherapie. Für die klinische Versorgung wird die Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) GmbH ein klinisches Zentrum für Strahlentherapie und Radioonkologie gründen.  Dieses umfasst die Klinik für Strahlentherapie in Marburg einschließlich des  Marburger Ionenstrahltherapiezentrums (MIT) sowie die Klinik für Strahlentherapie in Gießen, die in dem Zentrum in einer betriebswirtschaftlichen Einheit zusammengeführt werden. An beiden Standorten werden die berufenen Professorinnen oder Professoren zu Klinikdirektorinnen bzw. Klinikdirektoren der Kliniken für Strahlentherapie bestellt.
Die mit den Professuren zusammenhängenden Leitungsaufgaben in der Krankenversorgung werden durch einen mit der UKGM GmbH abzuschließenden Dienstvertrag geregelt. Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule  Mittelhessen eine Forschungsallianz gegründet (Forschungscampus Mittelhessen), in deren Rahmen die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte praktizieren. Von den  Bewerberinnen/Bewerbern wird dementsprechend die Bereitschaft zur hochschulübergreifenden und fachbereichsübergreifenden Kooperation und Mitarbeit in Verbundprojekten erwartet. Insbesondere werden eine standortübergreifende patientenorientierte klinische Forschung und die Beteiligung an gemeinsamen klinischen Studien vorausgesetzt.

Für das neue hochschulübergreifende Zentrum für Strahlentherapie und  Radioonkologie ist am Fachbereich Medizin der Justus-Liebig-Universität und an der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH Standort Gießen zum  nächstmöglichen Zeitpunkt die

 

Professur (W3) für Strahlentherapie und Radioonkologie
unter Beachtung des § 61 Abs. 7 Hessisches Hochschulgesetz zu besetzen. Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen des § 62 Hessisches Hochschulgesetz.

Aufgaben:
Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber vertritt das Fach Strahlentherapie und Radioonkologie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung in voller Breite. Die Professur ist verbunden mit der Leitung der Klinik für Strahlentherapie inkl. der Hochpräzisionsstrahlentherapie mit einem Linearbeschleuniger mit Präzisionstherapiemöglichkeit. Eine zentrale Aufgabe ist die abteilungs- und  standortübergreifende Stärkung der radioonkologischen Forschung zur zielgerichteten Tumortherapie. Im Rahmen dieser onkologischen Kooperation ist eine enge Anbindung an bereits vorhandene onkologische Methodikplattformen (Molekulare Genetik/Pathologie/Neuropathologie) vorgesehen. Eine Integration in standortübergreifende Aktivitäten zur weiteren Entwicklung und Stärkung des in Planung/Aufbau befindlichen landesweiten CCC-Konsortiums in enger Kooperation mit der Universitätsmedizin Frankfurt und der Universitätsmedizin Marburg ist Voraussetzung.

Wesentliche Aufgabe im Bereich der Lehre ist die Gestaltung und Mitwirkung am curricularen Unterricht im Fach Radioonkologie im Studiengang Humanmedizin. Ziel der Lehre in der klinischen Radioonkologie ist, ein Grundlagenwissen zur medizinischen Physik, Strahlenbiologie und radioonkologischen Strategie zu schaffen und in onkologisches Handlungswissen der Studierenden zu überführen. Der Lehrumfang richtet sich nach der Lehrverpflichtungsverordnung des Landes Hessen.

Von den Bewerbern/Bewerberinnen wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation sowie die Mitarbeit im Gießener Graduiertenzentrum Lebenswissenschaften (GGL) und die Mitarbeit in nationalen und internationalen Verbundprojekten vorausgesetzt. Darüber hinaus wird die Mitarbeit im strukturierten Promotionsprogramm (JLU TRAINEE) und im Clinician Scientist Programm (JLU CAREER) zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erwartet. Eine Integration in einen der Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs sowie der Justus-Liebig-Universität Gießen – kardiopulmonales System, Infektion, Inflammation und Immunität sowie der Reproduktion und Reparation/Regeneration, Onkologie/Tumorbiologie – ist erwünscht.

Voraussetzungen:
Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber soll auf ihrem/seinem Forschungsgebiet international anerkannt sein und über eine herausragende wissenschaftliche Qualifikation auf dem Gebiet der klinischen Radioonkologie mit dem Fokus auf individualisierter Hochpräzisionsbestrahlung verfügen.

Erwartet werden neben einem abgeschlossenen Hochschulstudium der Medizin die für die Erfüllung der Aufgaben gem. § 61 Abs. 1 HHG erforderliche Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine herausragende Promotion nachgewiesen wird, einschlägige wissenschaftliche Leistungen (z. B. Habilitation) und Publikationen in ausgewiesenen nationalen und internationalen Zeitschriften, die Gebietsanerkennung als Ärztin/Arzt für Strahlentherapie mit entsprechender Ausbildungsberechtigung, fundierte projektorientierte Erfahrungen in einem multidisziplinären Team, Erfahrung in der Planung und Durchführung innovativer Therapiestudien, weiterhin Erfahrungen und Erfolge in der Drittmitteleinwerbung, insbesondere bei der DFG. Gefordert sind auch Erfahrungen in der Lehre sowie der Nachweis einer besonderen pädagogischen Eignung, um das Fachgebiet in der akademischen Lehre mit großem Engagement in seiner vollen Breite zu vertreten.

Die Justus-Liebig-Universität Gießen strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich an; deshalb bittet die Justus-Liebig-Universität Gießen qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Aufgrund des Frauenförderplans besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Die Justus-Liebig-Universität Gießen verfolgt auch das Ziel einer verstärkten Gewinnung von Führungskräften mit Gender- und Familienkompetenz. Die Justus-Liebig-Universität Gießen versteht sich als familiengerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.

Ihre Bewerbung (keine E-Mail) – mit Kopien Ihrer 5 wichtigsten Publikationen – richten Sie bitte unter Angabe des Aktenzeichens K-24/20 mit den erforderlichen Unterlagen einschließlich aussagefähiger Belege über Ihre pädagogische Eignung bis zum 05.03.2021 an den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Erwin-Stein-Gebäude, Goethestraße 58, D-35390 Gießen.

Zu den Einstellungsvoraussetzungen und den erforderlichen Bewerbungsunterlagen wird empfohlen, unsere Hinweise unter https://www.uni-giessen.de/org/admin/dez/c/beschaeftigung/professuren/me... zu beachten. Bewerbungen Schwerbehinderter Personen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Wir bitten Bewerbungen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden. Darüber hinaus erbitten wir zusätzliche Angaben auf unserem Bewerbungsbogen, zu finden unter http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb11/dekanat/dekanat/ref1. Bitte senden Sie alles möglichst auch digital auf Datenträger.

Professur (W3) für Strahlentherapie und Radioonkologie

Justus-Liebig-Universität und Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Goethestr. 58, 35390 Gießen
Vollzeit

Veröffentlicht am 22.01.2021

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