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Stiftungsprofessur für kognitive Neuroendokrinologie

An der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig ist zum 01.11.2021 folgende Stelle vorbehaltlich der Mittelverfügbarkeit befristet auf 5 Jahre zu besetzen:

Stiftungsprofessur für kognitive Neuroendokrinologie

Im Rahmen der spezifischen Projektförderung „Mapping the Human Brain During Hormonal Transition Periods“ durch die Max-Planck-Gesellschaft ist der Aufbau einer interdisziplinären wissenschaftlichen Arbeitsgruppe zwischen Endokrinologie und kognitiven Neurowissenschaften geplant. Dafür wird eine Persönlichkeit gesucht, die in der Erforschung hormoneller Übergangsphasen und geschlechtsspezifischer Risikofaktoren im Kontext metabolischer und neurodegenerativer Erkrankungen international ausgewiesen ist. Wünschenswert sind Erfahrung mit multimodaler Bildgebung (Neurorezeptor-Liganden-PET, strukturelles und funktionelles MRT) und medikamentösen Interventionsstudien sowie laufende Drittmittel-Einwerbung. Neben der ärztlichen Leitung einer Spezialsprechstunde zu hormonellen Übergangsphasen, wird auch der Aufbau einer interdisziplinären Arbeitsgruppe „Molekularen Imaging“ angestrebt, die sich mit der Testung therapie-prädiktiver, neuroendokrinologischen Veränderungen im Gehirn unter Nutzung modernster Leipziger Neuroimaging-Technologie auseinandersetzt. Die Stelle wird hälftig an der Medizinischen Klinik III  (Bereich Endokrinologie) und der Tagesklinik für kognitive Neurologie angesiedelt.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Medizin, die Promotion und Habilitation oder eine gleichwertige wissenschaftliche Leistung im Fachgebiet, interdisziplinäre Lehrerfahrungen sowie die Facharztanerkennung für Innere Medizin/Endokrinologie, Psychiatrie, Neurologie oder Gynäkologie.

Rechte und Pflichten des/der Stelleninhabers/-in ergeben sich aus dem Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG) und der Sächsischen Dienstaufgabenverordnung (DAVOHS). Die Bewerber/-innen müssen die  Berufungsvoraussetzungen gemäß § 58 SächsHSFG erfüllen.

Die Aufgaben der Krankenversorgung werden gemäß dem Gesetz über die Hochschulmedizin im Freistaat Sachsen (Sächsisches Hochschulmedizingesetz) vom 06.05.1999 am Universitätsklinikum Leipzig wahrgenommen.

Gemäß Beschluss der KMK vom 19.11.1999 erfolgt die Beschäftigung von Professorinnen und Professoren mit ärztlichen Aufgaben grundsätzlich im Rahmen außertariflicher Angestelltenverträge mit Grundvergütung sowie leistungs- und erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteilen.

Die Medizinische Fakultät strebt einen höheren Anteil von Frauen in Wissenschaft und Lehre an. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (unter Beifügung einer Liste der wissenschaftlichen Arbeiten und der akademischen Lehrtätigkeit einschließlich vorhandener Nachweise zu Evaluationen, einer beglaubigten Kopie der Urkunde über den höchsten erworbenen akademischen Grad und des Nachweises der Qualifikation für das Berufungsgebiet, der Approbationsurkunde, dem Facharztzeugnis, der erworbenen Zusatzweiterbildungen sowie maximal 10 ausgewählter Sonderdrucke von Originalarbeiten) einschließlich eines Bewerbungsbogens (unter: https://www.uniklinikum-leipzig.de/Seiten/mf-berufungsverfahren.aspx) senden Sie bitte bis sechs Wochen nach Veröffentlichung der Ausschreibung an den:

Dekan der Medizinischen Fakultät
Professor Dr. med. Michael Stumvoll
Liebigstraße 27
04103 Leipzig
MB-Dekanat-MedFak@medizin.uni-leipzig.de

Die Informationen zur Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person nach Artikel 13 DS-GVO im Rahmen des Bewerbungsverfahrens finden Sie unter: https://www.uniklinikum-leipzig.de/Seiten/mf-berufungsverfahren.aspx

Stiftungsprofessur für kognitive Neuroendokrinologie

Universität Leipzig - Medizinischen Fakultät
Liebigstraße 27, 04103 Leipzig
Vollzeit

Veröffentlicht am 21.05.2021

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