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W 3-Professur für Innere Medizin mit Schwerpunkten Pneumologie und Klinische Infektiologie

Die Christian-Albrechts-Universität will mehr qualifizierte Frauen für Professuren gewinnen.

Es besteht das Interesse, am UKSH die Pneumologie und die Thoraxchirurgie neu aufzustellen und zu stärken. Dazu wird in der Klinik für Innere Medizin I und der Klinik für Allgemeine, Viszeral-, Thorax-, Transplantations- und Kinderchirurgie jeweils eine W 3-Professur für Leitungsfunktion eingerichtet, die gemeinsam einen  interdisziplinären thoraxchirurgisch/pneumologischen Bereich gestalten sollen. Näheres findet sich in der nachstehenden Ausschreibung.

In der Klinik für Innere Medizin I der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W 3-Professur für Innere Medizin mit Schwerpunkten Pneumologie und Klinische Infektiologie

zu besetzen.

Die/Der zukünftige Stelleninhaber*in soll das Fach Pneumologie und klinische  Infektiologie in Forschung und Lehre sowie in der Krankenversorgung des UKSH am Medizincampus Kiel eigenverantwortlich vertreten. Eine aktive Integration und wissenschaftliche Stärkung des Exzellenzclusters „Precision Medicine of Chronic Inflammation“ wird erwartet. Darüber hinaus ist eine enge wissenschaftliche Anbindung der Professur an das Lungenforschungszentrum der Leibniz-Gemeinschaft in Borstel geplant.

Sie/Er soll die Bereiche der Lungenerkrankungen und der klinischen Infektiologie in allen Bereichen leiten und als überregionales Zentrum mit internationaler Sichtbarkeit in Forschung, Lehre und Krankenversorgung ausbauen. Die klinische Schwerpunktsetzung liegt auf akut und chronisch entzündlichen, obstruktiven und degenerativen Lungenerkrankungen in Prävention und Therapie. Von der/dem zukünftigen Stelleninhaber*in wird die Etablierung innovativer pneumologischer Diagnostik und Therapien mit einer Stärkung auch der klinischen Forschung erwartet. Es werden zudem wissenschaftliche und klinische Erfahrungen in der Behandlung von COVID-19-Patient*innen und in Präventionsstrategien viraler und bakterieller Lungenerkrankungen gefordert. Leitungserfahrungen (oberärztlich), klinische Erfahrung in den einschlägigen Untersuchungstechniken der Pneumologie und ein international sichtbarer klinisch-wissenschaftlicher Schwerpunkt im Bereich chronisch entzündlicher und obstruktiver Lungenerkrankungen sind erforderlich. Der Nachweis der erfolgreichen Einwerbung begutachteter Drittmittel wird vorausgesetzt. Klinisch wird eine Qualifikation als Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin mit Zusatzbezeichnung Pneumologie erwartet. Von Vorteil sind Zusatzqualifikationen für klinische Infektiologie und internistische Intensivmedizin. Erfahrungen in der klinisch-pharmakologischen Beratung sind von Vorteil.

Die Professur ist mit der leitenden und bettenführenden Funktion in den Bereichen der Pneumologie und Infektiologie in der neu zu bildenden Struktur der Klinik für Innere Medizin I betraut. Dazu werden diese Bereiche strukturell als selbstständige Einheiten geführt. Insgesamt wird die Pneumologie/Infektiologie als Teil eines gemeinsamen und gleichberechtigten Direktoriums der Klinik für Innere Medizin I (bestehend aus der Professur für Gastroenterologie und Professur für Lungenerkrankungen) ausgewiesen. Es ist eine strukturelle Vernetzung mit weiteren pneumologischen Kompetenzzentren in Schleswig-Holstein vorgesehen.

In der Struktur der Klinik für Innere Medizin I werden neben der Gastroenterologie auch Patient*innen mit verschiedenen entzündlichen, metabolischen und degenerativen Erkrankungen in Ergänzung zu den existierenden internistischen Schwerpunkten (Kardiologie, Nephrologie, Onkologie) der anderen Kliniken betreut. Hier wird eine enge und barrierefreie Zusammenarbeit vorausgesetzt.

Ein aktives Engagement des/der zukünftigen Stelleninhaber*in in dem übergeordneten Forschungsschwerpunkt der Fakultät „Digitale Medizin: Erkennen – Verstehen – Heilen“ mit dem Ziel, qualifizierte Verbundforschungsvorhaben (z. B. SFB) auf dem Feld der Entzündungsforschung und des Mikrobioms zu entwickeln, wird erwartet. Die Professur soll dabei ein überregional ausstrahlendes Kompetenzzentrum für entzündliche Lungenerkrankungen aufbauen, das alle Anforderungen für die Beteiligung im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) und Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) erfüllt. Eine aktive Beteiligung in der Diagnostik im Rahmen des UCCSH sowie eine Stärkung der klinischen Forschung wird ausdrücklich gewünscht.

Eine wichtige Aufgabe der Professur soll künftig die strategische Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Lungenforschungszentrum in Borstel (FZB) sein. Es ist in diesem Zusammenhang beabsichtigt, die wissenschaftliche Zusammenarbeit weiter auszubauen und die Translation der Forschung in die klinische Medizin zu beschleunigen. Eine Beteiligung der Professur am erweiterten Direktorium des FZB und die Ausstattung mit einer Forschungsgruppe im Programmbereich Asthma/Allergie am FZB wird angestrebt.

Aufgrund der besonderen Bedeutung der Professur bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie, soll die Berufung so zeitnah wie möglich erfolgen. Die Probevorträge sind für den 25.05.2021 geplant und wir bitten Bewerber*innen, sich diesen Termin vorsorglich zu reservieren, da die Ladung kurzfristig erfolgen wird.

Auf die Einstellungsvoraussetzungen des § 61 des Hochschulgesetzes des Landes Schleswig-Holstein wird hingewiesen. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage www.berufungen.uni-kiel.de.

Das Hochschulgesetz des Landes Schleswig-Holstein verpflichtet die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Sektion Medizin der Universität Lübeck dazu, untereinander und mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein eng zusammenzuarbeiten, Schwerpunkte zu bilden und diese aufeinander abzustimmen. Das Land erwartet, dass auch die Kliniken, Institute und neu berufenen Wissenschaftler*innen in diesem Sinne miteinander kooperieren.

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil der Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb  entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber*innen bei entsprechender Eignung  bevorzugt berücksichtigt.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Wir möchten darüber informieren, dass in Abhängigkeit von notwendigen Maßnahmen infolge der COVID-19-Pandemie die Vorstellung eingeladener Bewerber*innen als Videokonferenz durchgeführt werden kann.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, wissenschaftlicher Werdegang, Zeugnisse, Urkunden, Schriftenverzeichnis, Drittmittelaufkommen sowie Sonderdrucke der 5 wichtigsten Publikationen) werden unter Angabe der Privat- und Dienstadresse mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse bis zum 14.05.2021 vorzugsweise in elektronischer Form erbeten an den Dekan der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Herrn Prof. Dr. Joachim Thiery, Olshausenstr. 40, 24098 Kiel.

Interessierte fordern bitte ein Schema zum Aufbau der Bewerbung über unsere Homepage an: http://www.medizin.uni-kiel.de > Fakultät > Berufungsverfahren

W 3-Professur für Innere Medizin mit Schwerpunkten Pneumologie und Klinische Infektiologie

CAU - Christian-Albrechts-Universität
Olshausenstr. 40, 24098 Kiel
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Veröffentlicht am 09.04.2021

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