
W3-Professur für Psychiatrie und Psychotherapie
Die Christian-Albrechts-Universität will mehr qualifizierte Frauen für Professuren gewinnen.
An der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Fakultät
der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
W3-Professur für Psychiatrie und Psychotherapie
zu besetzen.
Der*Die zukünftige Stelleninhaber*in vertritt das Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Die Professur ist mit der Leitung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Zentrum für Integrative Psychiatrie gGmbH (ZIP gGmbH) verbunden. Die Klinik verfügt über 127 Betten für die stationäre Versorgung und zwei Tageskliniken mit insgesamt 50 Plätzen. Weitere Informationen finden Sie unter: https://zip.uksh.de
Die Bereitschaft zur aktiven Integration in den übergeordneten Forschungsschwerpunkt der Medizinischen Fakultät (MF) „Präzisionsmedizin - Forschen, Heilen, Verstehen“ mit den Profilbereichen Entzündung, Onkologie und Neurowissenschaften sowie der Digitalen Medizintechnik (Biomaterialforschung und roboterassistierte Medizin) wird vorausgesetzt.
Die Fakultät verfolgt ein systemmedizinisches Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Um dauerhafte Therapieerfolge auch bei chronischen und unheilbaren Krankheiten zu erreichen und in ethischer Verantwortung für zukünftige Generationen zu handeln, hat sich die Medizinische Fakultät das Leitbild „Nachhaltige Medizin am Meer“ gegeben.
Aus der MF ist der Exzellenzcluster „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ (PMI) hervorgegangen. Die MF ist darüber hinaus federführend und als Partner in mehreren großen nationalen und internationalen Forschungsprojekten beteiligt. Eine aktive Teilnahme am und Stärkung des Exzellenzclusters PMI und möglichst eine Beteiligung
in laufenden Verbundforschungsvorhaben wird erwartet.
Das Forschungsumfeld der Professur bietet darüber hinaus mit den interdisziplinären Forschungsschwerpunkten der Christian-Albrechts-Universität (CAU) „Kiel Life Science“ (KLS) und „Kiel Nano Surface & Interface Science“ (KiNSIS), den Forschungsaktivitäten in den anderen Fakultäten sowie mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie dem Helmholtz-Zentrum Hereon hervorragende Vernetzungsmöglichkeiten. Die Integration in diese Forschungsaktivitäten wird erwartet.
Der*Die Bewerber*in soll kompetent wissenschaftlich national und international ausgewiesen sein und ein eigenständiges Forschungsprofil in der Psychiatrie aufweisen. Erfahrungen in der erfolgreichen Einwerbung kompletiver Drittmittel und eine hohe internationale Sichtbarkeit durch hervorragende Publikationstätigkeit sind erforderlich.
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Medizin und die Promotion sowie die Anerkennung als Fachärztin / Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.
Zusätzliche wissenschaftliche Leistungen werden im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch eine Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen, die auch außerhalb des Hochschulbereichs erbracht sein können, nachgewiesen (§ 61 HSG).
Hervorragende wissenschaftliche Leistungen werden ebenso erwartet wie eine fundierte Leitungserfahrung in der wirtschaftlichen Klinikführung im Bereich der Psychiatrie. Umfassende Erfahrungen in der klinischen Psychiatrie und Psychotherapie und in den modernen Therapieverfahren sind Voraussetzung. Klinische Erfahrungen in der Psychosomatik sind ebenso wünschenswert wie Team- und Führungsfähigkeiten.
Auf die Einstellungsvoraussetzungen des § 61 des Hochschulgesetzes des Landes Schleswig-Holstein wird hingewiesen. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie hier: www.berufungen.uni-kiel.de
Das Hochschulgesetz des Landes Schleswig-Holstein verpflichtet die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Sektion Medizin der Universität zu Lübeck dazu, untereinander und mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein eng zusammenzuarbeiten, Schwerpunkte zu bilden und diese aufeinander abzustimmen. Das Land erwartet, dass auch die Kliniken, Institute und neu berufene Wissenschaftler*innen in diesem Sinne miteinander kooperieren.
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel versteht sich als moderne und weltoffene Arbeitgeberin. Wir begrüßen Ihre Bewerbung unabhängig Ihres Alters, Ihres Geschlechts, Ihrer kulturellen und sozialen Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexuellen Identität. Wir fördern die Gleichberechtigung der Geschlechter. Mehr zu unseren Werten können Sie unserem Verhaltenskodex entnehmen: https://www.uni-kiel.de/gf-praesidium/de/recht/interne-richtlinien/verha...
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein: Bewerbungen von Schwerbehinderten und ihnen Gleichgestellten werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.
Die Hochschule ist bestrebt, den Anteil der Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Bitte beachten Sie, dass wir auf die Vorlage von Bewerbungsfotos ausdrücklich verzichten und daher darum bitten, hiervon abzusehen.
Das Vortragssymposium ist für den 12.05.2026 geplant. Wir bitten daher die Bewerber*innen, sich diesen Termin vorsorglich vorzumerken.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, Kopien akademischer Zeugnisse) werden unter Angabe der Privat- und Dienstadresse mit Telefonnummer und E-Mail bis zum 11.03.2026 (vorzugsweise in elektronischer Form) erbeten an den Dekan der Medizinischen Fakultät
der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Prof. Dr. med. Joachim Thiery, Arnold-Heller-Str. 3, 24105 Kiel.
Interessierte erhalten ein Schema zum Aufbau einer Bewerbung an der MF über unsere Homepage: https://www.medizin.uni-kiel.de/de/fakultaet/berufungsverfahren