Professur (W3) für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie
An der Philipps-Universität Marburg ist zum Sommersemester 2024 am Fachbereich Medizin und Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, eine
Professur (W3) für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie
zu besetzen.
Die Professur vertritt das Fach Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Mit ihr ist die Leitung der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie, Intensiv- und Schlafmedizin im Zentrum für Innere Medizin verbunden.
Die Schwerpunkte der Klinik umfassen COPD, Asthma, Intensiv- und Beatmungsmedizin, Lungenkrebs, Interventionelle Pneumologie und Schlafmedizin. Weiterhin existiert eine Sektion für Atemwegsinfektionen und eine W3-Stiftungsprofessur für Pneumologische Rehabilitation. Die Klinik ist in nationale (DZL mit dem leitenden Standort Universities of Gießen and Marburg Lung Center [UGMLC), DZIF, NUM) und internationale Forschungsnetzwerke eingebunden und an Kohorten im Bereich COPD (Cosyconet) und Pneumonie/ARDS/COVID-19 beteiligt. Es besteht eine enge Kooperation mit dem Zentrum für translationale Entzündungsforschung und dem Institut für Lungenforschung der Universität. Die Klinik ist Teil des Onkologischen Spitzenzentrums Frankfurt/Marburg (UCT) und ein wesentlicher Bestandteil des DKG-zertifizierten Lungenkrebszentrums.
Von der/Vom zukünftige/n Stelleninhaber/Stelleninhaberin (m/w/d) wird erwartet, sich neben exzellenter Lehre, auch maßgeblich in der Curriculumsentwicklung, in interdisziplinären Lehrprojekten und der Implementierung des NKLM einzubringen. Er/Sie solle sich an der Weiterentwicklung des Forschungsschwerpunkts Infektion, Inflammation und Immunität in enger Kooperation mit den dort aktiven Forschungsverbünden (SFB1021, SFB/TRR 84, KFO325, KFO309, GRK2573), den Deutschen Zentren für Infektionsforschung (DZIF) und Lungenforschung (DZL) und dem LOEWE-Schwerpunkt Diffusible Signals beteiligen. Die Mitwirkung in den Nachwuchsförderprogrammen und dem Clinician Scientist-Programm des Fachbereichs Medizin wird erwartet. Für die Klinik ist eine Weiterentwicklung der bestehenden interdisziplinären Vernetzung mit der Thoraxchirurgie, der konservativen Intensivmedizin, sowie die Entwicklung zukunftsträchtiger Organstruktur- und Ambulanzmodelle erwünscht.
Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen eine Forschungsallianz gegründet (Forschungscampus Mittelhessen), in deren Rahmen die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte praktizieren. Von den Bewerberinnen/Bewerbern wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation erwartet. Insbesondere werden eine standortübergreifende Patientenorientierte klinische Forschung und die Beteiligung an gemeinsamen klinischen Studien vorausgesetzt.
Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 67 und 68 HessHG. Einstellungsvoraussetzungen sind abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, Promotion und darüber hinaus zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die durch eine Habilitation bzw. habilitationsgleichwertige Leistungen nachgewiesen oder im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht sein können. Die Anerkennung als Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie ist vorzulegen.
Die mit der Professur zusammenhängenden Aufgaben der Krankenversorgung und der Leitung der Klinik werden durch einen mit der UKGM GmbH abzuschließenden Chefarztvertrag geregelt. Er ist nach Prinzipien einer leistungsgerechten Vergütung ausgerichtet und enthält feste und flexible Anteile.
Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet von den Lehrenden eine ausgeprägte Präsenz an der Universität, ein hohes Maß an Engagement auf dem Gebiet der akademischen Lehre und eine intensive Beteiligung an der geplanten Weiterentwicklung der medizinischen Ausbildung.
Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Personen mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.
Bewerbungsunterlagen (Kopien) sowie die Verwendung des im Internet bereitgestellten Bewerbungsformulars (www.uni-marburg.de/de/fb20/fachbereich/services/formulare) sind bis zum 30.11.2022 unter Angabe der Dienst- und Privatanschrift zu richten an die Dekanin des Fachbereichs Medizin, Frau Univ.-Prof. Dr. Denise Hilfiker-Kleiner, Baldingerstraße, 35032 Marburg, per E-Mail an kirchham@uni-marburg.de.