Gehalt als Assistenzarzt oder -ärztin: Das können Sie verdienen

16 Februar, 2022 - 06:19
Stefanie Hanke
Fröhliche junge Assistenzärztin

Nach dem Studium beginnen Mediziner ihre Laufbahn in der Regel als Assistenzarzt oder -ärztin. Mit welchem Gehalt Sie in dieser Zeit rechnen können, verraten wir Ihnen im Beitrag.
 


Auf einen Blick: Was verdient ein Assistenzarzt / eine Assistenzärztin?

Gehaltsstufe: Gehaltsspanne: Durchschnittsgehalt:
Assistenzarzt (1. Jahr)

4.695 Euro – 5053 Euro

4.869 Euro

Assistenzarzt (2. Jahr)

4.961 Euro – 5.219 Euro

5.125 Euro

Assistenzarzt (3. Jahr)

5.151 Euro – 5.420 Euro

5.322 Euro

Assistenzarzt (4. Jahr)

5.480 Euro – 5.765 Euro

5.655 Euro

Assistenzarzt (5. Jahr)

5.873 Euro – 6.178 Euro

6.007 Euro

Assistenzarzt (ab 6. Jahr)

6.036 Euro – 6.340 Euro

6.182 Euro

Wenn es um die Gehälter von Berufseinsteigern geht, sind Mediziner und Medizinerinnen ganz vorne mit dabei: Hier sind schon ab dem ersten Berufsjahr mehr als 55.000 Euro im Jahr drin – damit gehören Sie zu den Top-Verdienern unter den Absolventen. Aber was verdient man in der Assistenzarzt-Zeit genau?

29.07.2022, Katholisches Klinikum Bochum gGmbH
Bochum

Die Gehälter für Assistenzärztinnen und -ärzte sind in der Regel durch einen Tarifvertrag geregelt. Zwischen verschiedenen Arbeitgebern gibt es da Unterschiede. Bei der Einstellung als Assistenzarzt oder -ärztin können Sie mit einem monatlichen Gehalt zwischen circa 4.700 Euro und mehr als 5.000 Euro rechnen. Durch Zuschläge, z.B. für Dienste, kann der Verdienst noch einmal deutlich steigen.

Einstiegsgehalt als Assistenzarzt oder -ärztin (1. Jahr)

Mit zunehmender Berufserfahrung steigt der Verdienst als Assistenzarzt oder -ärztin dann weiter an. Dabei ist in den Tarifverträgen jedes Jahr eine automatische Gehaltserhöhung vorgesehen. Ab dem 6. Jahr ist ein monatliches Gehalt von circa 6.000 Euro möglich.

Gehalt als Assistenzarzt oder -ärztin (ab 6. Jahr)

 

Aber: Mit diesen Beträgen ist für Assistenzärzinnen und -ärzte das Ende der Fahnenstange erreicht. Nach dem 6. Berufsjahr sind in den Tarifverträgen keine weiteren Gehaltssteigerungen mehr vorgesehen. Theoretisch kann man natürlich sein Berufsleben lang als Assistenzarzt oder -ärztin arbeiten. Allerdings dauert die Facharzt-Weiterbildung in der Regel fünf bis sechs Jahre. Wer danach seine Anerkennung als Facharzt bekommt, kann mit deutlich höheren Gehältern rechnen.

Quelle: Marburger Bund, Tarifverträge (Stand: Februar 2022)
 


Hier finden Sie freie Assistenzarztstellen auf aerztestellen.de.

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