Gehalt als Assistenzarzt oder -ärztin: Das können Sie verdienen

22 Juni, 2026 - 07:19
Stefanie Hanke
Fröhliche junge Assistenzärztin

Nach dem Studium beginnen Mediziner ihre Laufbahn in der Regel als Assistenzarzt oder -ärztin. Mit welchem Gehalt Sie in dieser Zeit rechnen können, verraten wir Ihnen im Beitrag.
 


Auf einen Blick: Was verdient ein Assistenzarzt / eine Assistenzärztin?

Gehaltsstufe: Gehaltsspanne: Durchschnittsgehalt:
Assistenzarzt (1. Jahr)

5.624 Euro – 5.885 Euro

5.730 Euro

Assistenzarzt (2. Jahr)

5.946 Euro – 6.203 Euro

6.030 Euro

Assistenzarzt (3. Jahr)

6.174 Euro – 6.430 Euro

6.259 Euro

Assistenzarzt (4. Jahr)

6.499 Euro – 6.820 Euro

6.648 Euro

Assistenzarzt (5. Jahr)

6.785 Euro – 7.290 Euro

7.060 Euro

Assistenzarzt (ab 6. Jahr)

7.026 Euro – 7.475 Euro

7.263 Euro

Wenn es um die Gehälter von Berufseinsteigern geht, sind Mediziner und Medizinerinnen ganz vorne mit dabei: Hier sind schon ab dem ersten Berufsjahr rund 70.000 Euro im Jahr drin – damit gehören Sie zu den Top-Verdienern unter den Absolventen. Aber was verdient man in der Assistenzarzt-Zeit genau?

Die Gehälter für Assistenzärztinnen und -ärzte sind in der Regel durch einen Tarifvertrag geregelt. Zwischen verschiedenen Arbeitgebern gibt es da Unterschiede. Bei der Einstellung als Assistenzarzt oder -ärztin können Sie mit einem monatlichen Gehalt zwischen circa 5.600 Euro und mehr als 5.800 Euro rechnen. Durch Zuschläge, z.B. für Dienste, kann der Verdienst noch einmal deutlich steigen. Aber Achtung: Auch, wenn aktuell bestimmte Träger mehr zahlen als andere, kann sich das durch die nächste Tarifrunde schnell ändern.

Einstiegsgehalt als Assistenzarzt oder -ärztin (1. Jahr)

Mit zunehmender Berufserfahrung steigt der Verdienst als Assistenzarzt oder -ärztin dann weiter an. Dabei ist in den Tarifverträgen jedes Jahr eine automatische Gehaltserhöhung vorgesehen. Ab dem 4. Jahr ist ein monatliches Gehalt von mehr als 6.500 Euro möglich.

Gehalt als Assistenzarzt oder -ärztin (ab 6. Jahr)

Aber: Mit diesen Beträgen ist für Assistenzärzinnen und -ärzte das Ende der Fahnenstange erreicht. Nach dem 6. Berufsjahr sind in den Tarifverträgen keine weiteren Gehaltssteigerungen mehr vorgesehen. Theoretisch kann man natürlich sein Berufsleben lang als Assistenzarzt oder -ärztin arbeiten. Allerdings dauert die Facharzt-Weiterbildung in der Regel fünf bis sechs Jahre. Wer danach seine Anerkennung als Facharzt bekommt, kann mit deutlich höheren Gehältern rechnen.

Quellen: Marburger Bund, Tarifverträge, Fachinformationsystem Kirchenrecht (Stand Juni 2026)
 


Hier finden Sie freie Assistenzarztstellen auf aerztestellen.de.

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