Facharzt-Weiterbildung Kinder- und Jugendchirurgie: Dauer, Inhalte, Perspektiven

26 Juli, 2021 - 07:36
Stefanie Hanke
Junger Arzt gibt Jungen im  Krankenhausbett High Five. Mutter sitzt daneben

Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendchirurgie sind auf operative Eingriffe bei jungen Patienten spezialisiert. Wie die Facharzt-Weiterbildung abläuft und wie lange sie dauert, erfahren Sie im Beitrag.

Auf einen Blick: Weiterbildung (Facharztausbildung) Kinder- und Jugendchirurgie:

  • Definition: Die Kinder- und Jugendchirurgie ist ein eigenständiges chirurgisches Fachgebiet, dass sich mit der Diagnostik und operativen Therapie von Erkrankungen, Tumoren, Fehlbildungen, Verletzungen und Unfallfolgen im Kindes- und Jungendalter beschäftigt. Dazu zählt auch die pränatale Chirurgie.
  • Dauer: Die Facharzt-Weiterbildung in der Kinder- und Jugendchirurgie dauert 72 Monate. Davon müssen je 6 Monate in der Notfallaufnahme und der intensivmedizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen abgeleistet werden. Bis zu 12 Monate aus anderen Gebieten können angerechnet werden.
  • Anzahl der Fachärzte: In Deutschland gibt es 909 Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- bzw. für Kinder- und Jugendchirurgie. Davon sind 717 berufstätig. 131 arbeiten ambulant, 549 stationär in einer Klinik.

Die Kinder- und Jugendchirurgie ist eine verhältnismäßig junge Spezialisierung innerhalb der Chirurgie: Seit 1992 gibt es eine eigenständige Facharzt-Weiterbildung in diesem Bereich. Allerdings gab es in der DDR schon deutlich früher spezielle Fachärzte und Fachärztinnen für Kinderchirurgie: Hier wurde eine entsprechende Weiterbildung schon 1955 eingeführt. Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Kinder meistens von Allgemeinchirurgen operiert. Innerhalb der Chirurgie bildet die Kinder- und Jugendchirurgie mit etwas mehr als 700 berufstätigen Fachärztinnen und Fachärzten den kleinsten Fachbereich. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Behandlung junger Patienten – bis etwa zum 14. bis 16. Lebensjahr.

Kinder sind keine kleineren Erwachsenen – diese Tatsache hat auch Einfluss auf die chirurgische Versorgung junger Patienten. Denn durch Wachstum und Entwicklung reagiert ein kindlicher Körper anders, beispielsweise bei Knochenbrüchen: Da Ärztinnen und Ärzte bei Kindern das Knochenwachstum mit in ihre Behandlung einbeziehen können, reicht bei einem gebrochenen Arm manchmal ein Gips aus, während die gleiche Verletzung bei einem Erwachsenen operiert werden muss. Auch die Entwicklung der inneren Organe ist nach der Geburt noch nicht abgeschlossen. All diese Aspekte müssen mit einbezogen werden, wenn es um die chirurgische und konservative Behandlung von Kindern geht.

Breites chirurgisches Spektrum

Ähnlich wie die Allgemeinchirurgie im Erwachsenenbereich ist die Kinder- und Jugendchirurgie für ein breites Spektrum verschiedener Eingriffe zuständig: So übernehmen die Chirurgen und Chirurginnen Operationen aus dem Bereich der Viszeral- und Thoraxchirurgie, der Onkochirurgie, der Traumatologie und der Urologie. Zu den Kernbereichen des Fachs zählen auch die Korrektur angeborener Fehlbildungen und die Neugeborenenchirurgie. Wie auch in der Erwachsenenchirurgie sind in der Kinder- und Jugendchirurgie minimalinvasive Operationstechniken auf dem Vormarsch. Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendchirurgie behandeln eine Vielzahl verschiedener Beschwerden und Erkrankungen:

  • angeborene Fehlbildungen, z.B. Darmatresien, Zwerchfellhernie, anorektale Malformationen, Bauchwanddefekte
  • erworbenen Erkrankungen im Neugeborenenalter (nekrotisierende Enterokolitis, Darmverdrehung)
  • Leisten-/Nabel-/Wasserbruch
  • Verletzungen im Alltag (Platz-, Riss-, Schürfwunden, Prellungen und Knochenbrüche, Gehirnerschütterung, Verbrennungen/Verbrühungen)
  • akute Beschwerden (Blinddarmfortsatzentzündung, Hoden- bzw. Eierstockverdrehung, Fremdkörper verschluckt oder eingeatmet)
  • chronische Erkrankungen (chronisch entzündliche Darmerkrankungen)
  • urologische Erkrankungen (Harnröhrenklappen, Hodenhochstand, Hypospadie, Nierenfunktionsstörungen)
  • Tumoren im Kindesalter

Ein spezieller Bereich der Kinderchirurgie ist die Fetalchirurgie, bei der Kinder noch vor der Geburt im Mutterleib operiert werden können. Das wird beispielsweise bei Fehlbildungen wie Spina Bifida gemacht. Ein vorgeburtlicher Eingriff kann die Beschwerden der betroffenen Kinder deutlich reduzieren.

Die Kinder- und Jugendchirurgie ist ein Fachgebiet, in dem die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fächern eine große Rolle spielt. So gibt es einen engen Austausch mit Kollegen und Kolleginnen aus den anderen chirurgischen Fachgebieten, aber auch mit der Pädiatrie und Neonatologie, der pädiatrischen Onkologie, der Urologie, der Nephrologie und der Kinderkardiologie.

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Kinderchirurg werden: Die Weiterbildung (Facharztausbildung) im Überblick

Dauer der Weiterbildung

Die Weiterbildungszeit in der Kinderchirurgie beträgt 72 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte, davon

  • müssen 48 Monate in Kinderchirurgie abgeleistet werden
  • müssen 6 Monate in der Notfallaufnahme abgeleistet werden
  • müssen 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen abgeleistet werden
  • können zum Kompetenzerwerb bis zu 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten erfolgen

Inhalte der Weiterbildung

Übergreifende Inhalte im Gebiet Chirurgie

  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Chirurgische Techniken und Instrumentengebrauch, insbesondere Inzision, Präparation, Retraktion, Naht- und Knotentechniken einschließlich Laseranwendung unter Berücksichtigung der verschiedenen Gewebestrukturen
  • Chirurgische perioperative Behandlung einschließlich Vorbereitung, Lagerungstechniken, Nachsorge und Komplikationsmanagement sowie Indikationsstellung zu weiterführenden Maßnahmen
  • Techniken der temporären Ruhigstellung und Fixationsverbände
  • Prophylaxe, Diagnostik und Therapie von Thrombosen
  • Wundheilung und Narbenbildung
  • Wundmanagement und stadiengerechte Wundtherapie sowie Verbandslehre einschließlich verschiedene Wundauflagen, Unterdruck- und Kompressionstherapie
  • Defektdeckung bei akuten und chronischen Wunden
  • Grundlagen der medikamentösen Tumortherapie
  • Basisbehandlung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • Scoresysteme und Risikoeinschätzung

Notfall- und Intensivmedizin

  • Erkennung und Behandlung akuter Notfälle einschließlich lebensrettender Maßnahmen
  • Kardiopulmonale Reanimation
  • Pathophysiologie von schweren Verletzungen, des Polytraumas und deren Folgen
  • Indikationsstellung zur Notfall-Laparotomie und Thorakotomie
  • Differenzierte Beatmungstechniken
  • Atemunterstützende Maßnahmen bei intubierten und nicht-intubierten Patienten
  • Beatmungsentwöhnung bei langzeitbeatmeten Patienten
  • Mitbehandlung bei septischen Krankheitsbildern
  • Legen eines transurethralen und/oder suprapubischen Katheters

Spezifische Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Kinderchirurgie

Übergreifende Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Kinderchirurgie

  • Epidemiologie, Embryologie und Klassifikation typischer kinderchirurgischer Krankheitsbilder
  • Grundlagen der neurologischen und sozialen Entwicklung im Kindes- und Jugendalter
  • Besonderheiten der Ernährung im Säuglings- und Kleinkindalter
  • Prävention, typische Symptomatik, Früherkennung und Differentialdiagnostik kinderchirurgischer Krankheitsbilder einschließlich Beratung zur Unfallprävention im Kindes- und Jugendalter
  • Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren einschließlich Durchgangsarztverfahren
  • Wissenschaftlich begründete Gutachten-Erstellung (Richtzahl: 3)
  • Besonderheiten der Arzneimitteltherapie im Kindesalter
  • Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen
  • Transition im Kontext der zugrunde liegenden Erkrankung

Diagnostische Verfahren

  • Klinische Untersuchung bei Kindern und Jugendlichen unter Beachtung der Besonderheiten unterschiedlicher Altersgruppen
  • Typische, krankheitsspezifische Laborkonstellationen
  • Funktionsuntersuchungen, insbesondere pH-Metrie, Urodynamik, Rektummanometrie
  • Tracheobronchoskopie und Koloskopie
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation konventioneller Röntgenuntersuchungen
  • Indikation, Durchführung und Befunderstellung der intraoperativen radiologischen Befundkontrolle
  • Diagnostische und interventionelle Möglichkeiten von CT, MRT und Angiographie
  • Durchführung von Ultraschalluntersuchungen
    • des Abdomens und des Retroperitoneums (Richtzahl: 200)
    • der Urogenitalorgane (Richtzahl: 100)
    • von Weichteilen und des Bewegungsapparats (Richtzahl: 100)
    • durch die offene Fontanelle (Richtzahl: 100)
  • Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte
  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie einschließlich Probenentnahme und Entfernung von Fremdkörpern (Richtzahl: 20)
  • Rektosigmoidoskopie einschließlich Probenentnahme und Entfernung von Fremdkörpern (Richtzahl: 10)

Prä- und postoperative Behandlung

  • Altersspezifische Infusionstherapie, enterale und parenterale Ernährung
  • Indikationsstellung zur konservativen/operativen Therapie einschließlich Beratung
  • Therapieoptionen und Grundlagen der Beratung bei pränatal festgestellten Fehlbildungen
  • Abklärung peri- und postoperativer Schmerzzustände und Schmerztherapie unter differenziertem Einsatz verschiedener Methoden, z. B. patientengesteuerte Analgesie (PCA)
  • Grundlagen der prä- und postoperativen Betreuung von Früh- und Neugeborenen
  • Grundlagen der Intensivtherapie im Kindesalter
  • Altersspezifische Nachsorge und Langzeitbetreuung nach kinderchirurgischen Eingriffen
  • Einleitung physikalischer Therapien und rehabilitativer Maßnahmen

Kinderchirurgische Notfälle

  • Erstversorgung von Platz-, Schnitt-, Stich- und Bisswunden sowie ausgedehnten Weichteilverletzungen
  • Pädiatrische Differentialdiagnosen im Notfall
  • Kindspezifisches Traumamanagement und Reanimation
  • Legen von Drainagen, insbesondere Thoraxdrainagen
  • Durchführung von Punktionen, insbesondere Gelenkpunktionen
  • Lokal- und Regionalanästhesie, Analgesie und Sedierung (Richtzahl: 50)

Traumatologie

  • Einleitung von Maßnahmen bei Kindswohlgefährdung, Vernachlässigung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch
  • Diagnostik und Therapie des leichten und mittelschweren Schädel-Hirn-Traumas
  • Schweres Schädel-Hirn-Trauma
  • Entlastung epi- und subduraler Blutungen
  • Wachstums- und altersspezifische Besonderheiten knöcherner Verletzungen einschließlich wachstumsspezifischer Korrekturprozesse
  • Indikationsstellung zur altersspezifischen Behandlung knöcherner Verletzungen im Kindes- und Jugendalter
  • Konservative Frakturbehandlung einschließlich geschlossener Repositionen (Richtzahl: 50)
  • Reposition und Osteosynthese von Frakturen, davon
    • diaphysär (Richtzahl: 25)
    • meta- und epiphysär (Richtzahl: 25)
  • Metallentfernungen (Richtzahl: 25)
  • Konservative Therapie von parenchymatösen Organverletzungen
  • Operative Therapie von parenchymatösen Organverletzungen

Kopf und Hals

  • Behandlungsprinzipien des Hydrocephalus, insbesondere der temporären und permanenten Ableitung sowie Management der Ableitungsinfektion und -dysfunktion
  • Ohrmuscheldysplasie
  • Exstirpation gutartiger Tumore, z. B. Dermoide, Ohranhängsel (Richtzahl: 15)
  • Exstirpation von Halsfisteln, Halszysten und Lymphknoten (Richtzahl: 10)
  • Tracheostomaanlage und -versorgung
  • Behandlung des muskulären Schiefhalses

Thorax

  • Angeborene Fehlbildungen der Lunge und der Thoraxwand
  • Persistierender Ductus arteriosus (Botalli)
  • Thorakotomie als operativer Zugangsweg, diagnostische Thorakoskopie, atypische Lungenresektion (Richtzahl: 10)
  • Erste Assistenz bei anatomischer Lungenresektion, therapeutische Thorakotomie und Thorakoskopie sowie Brustwandkorrektur (Richtzahl: 15)
  • Erkrankungen und Fehlbildungen der Speiseröhre, insbesondere Ösophagusatresie, Verätzungen, Stenosen und Funktionsstörungen, z. B. Gastroösophagealer Reflux, Achalasie

Abdomen und Bauchwand

  • Fehlbildungen und Funktionsstörungen von abdominellen Organen, Bauchwand und Zwerchfell
  • Erste Assistenz bei der Korrektur von Atresien des Gastrointestinaltraktes, Bauchwanddefekten, intestinalen Passage- und Innervationsstörungen und Zwerchfelldefekten (Richtzahl: 20)
  • Eingriffe in der Bauchhöhle, insbesondere Anlage Anus praeter, Darmanastomose, Gastrostomie, explorative Laparoskopie (Richtzahl: 60),
    • davon bei Säuglingen (Richtzahl: 15)
  • Appendektomie (Richtzahl: 25)
  • Laparotomie als operativer Zugangsweg (Richtzahl: 15)
  • Chirurgisches Management bei nekrotisierender Enterokolitis
  • Operationstechniken der Cholecystektomie, Fundoplicatio, insbesondere laparoskopisch
  • Differentialdiagnostik des akuten Abdomens, z. B. Ileus, Entzündung, Obstipation, Erbrechen, Gastroenteritis
  • Erste Assistenz bei Laparotomien höherer Schwierigkeitsgrade, z. B. Revisionen und abdominelle Tumoroperationen (Richtzahl: 30)
  • Inguinale Herniotomie (Richtzahl: 75),
    • davon bei Säuglingen (Richtzahl: 20)
  • Herniotomie an der vorderen Bauchwand (Richtzahl: 15)

Niere, ableitende Harnwege und Geschlechtsorgane

  • Diagnostik und konservatives Management kinderurologischer Erkrankungen, insbesondere akutes Skrotum, Maldeszensus testis, Harnwegsinfekte, Hämaturie, Harntransportstörungen, Fehlbildungen
  • Kinderurologische Eingriffe, insbesondere Vorhautkorrektur, Hodenfreilegung, Meatotomie, Anlage einer temporären Harnableitung (Richtzahl: 50)
  • Orchidopexie einschließlich Funikolyse (Richtzahl: 30)
  • Zystoskopie (Richtzahl: 15)
  • Harnröhrenfehlbildungen und Harntransportstörungen
  • Erste Assistenz bei der Korrektur von Harnröhrenfehlbildungen, Doppelnieren, Harntransportstörungen und Eingriffen zur Harnableitung, insbesondere Urethralplastik, Nierenbeckenplastik, Ureterozystoneostomie (Richtzahl: 20)
  • Sexualdifferenzierungsstörungen (DSD)

Haut und Weichteile

  • Konservative und operative Therapie entzündlicher Prozesse, insbesondere Abszess und Phlegmone
  • Eingriffe an Haut und Weichteilen, insbesondere bei benignen Tumoren, Ganglien, Hautanhängseln sowie Lymphknoten-Biopsie und Muskel-Probeexzision
  • Management thermischer Verletzungen einschließlich Hauttransplantation und Hautersatz
  • Behandlung thermischer Verletzungen bis Grad IIb
  • Narben- und Kontrakturbehandlung

Hand und Fuß

  • Poly- und Syndaktylien
  • Sehnen- und Nervenverletzungen

Gefäße

  • Gefäßverletzungen
  • Anlage von zentralen Venenverweilsystemen (Richtzahl: 10)
  • Gefäßtumore, insbesondere Hämangiom und Lymphangiom

Tumorerkrankungen

  • Krankheitsbilder der pädiatrischen Onkologie und ihre Behandlung im Rahmen von Therapieprotokollen, insbesondere operative Behandlungsprinzipien

Strahlenschutz

  • Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am Menschen
  • Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und Personal einschließlich der Personalüberwachung und des baulichen und apparativen Strahlenschutzes
  • Voraussetzungen zur Erlangung der erforderlichen Fachkunden im gesetzlich geregelten Strahlenschutz

Quellen: Musterweiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer, Ärztestatistik 2021 der Bundesärztekammer, Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC), www.chirurg-werden.de und Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie
 


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