Facharzt-Weiterbildung Innere Medizin und Pneumologie: Dauer, Inhalte, Perspektiven

21 Juli, 2020 - 10:33
Stefanie Hanke
Facharzt-Weiterbildung Innere Medizin und Pneumologie

Neben der Kardiologie und der Gastroenterologie ist die Pneumologie die dritte große internistische Fachrichtung. Wie die Facharzt-Weiterbildung konkret aussieht und wie lange sie dauert, erfahren Sie im Beitrag.
 


Auf einen Blick: Facharzt-Weiterbildung Innere Medizin und Pneumologie:

  • Definition: Die Pneumologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Atemwegserkrankungen beschäftigt. Darunter fallen die Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Lunge, der Bronchien, des Mittelfells (Mediastinum) und des Brustfells (Pleura).
  • Dauer: Die Weiterbildungszeit in der Inneren Medizin und Pneumologie beträgt 72 Monate. Davon müssen 36 Monate in der Inneren Medizin und Pneumologie abgeleistet werden (davon 24 Monate in der stationären Patientenversorgung). 24 Monate müssen in anderen Fachgebieten der Inneren Medizin erfolgen. Jeweils 6 Monate müssen in der Notfallaufnahme und in der Intensivmedizin abgeleistet werden.
  • Anzahl der Fachärzte: In Deutschland gibt es 871 Fachärzte für Innere Medizin und Pneumologie. Davon sind 840 berufstätig. 246 davon arbeiten ambulant, 569 stationär in einer Klinik.
     

Neben der Virologie und der Intensivmedizin gehört auch die Innere Medizin und Pneumologie zu den Fachrichtungen, die seit Beginn der COVID-19-Pandemie besonders gefragt sind. Die Pneumologie als eigene medizinische Fachrichtung gibt es dabei bereits seit mehr als 100 Jahren. Standen anfangs vor allem die Diagnose und Therapie von Tuberkulose im Mittelpunkt der ärztlichen Arbeit, geht es heute vor allem um Volkskrankheiten wie Asthma, Bronchitis und COPD, aber auch um Lungenentzündungen und Lungenkrebs.

Da vor allem das Rauchen für viele Erkrankungen der Lunge und der Atemwege verantwortlich ist, engagieren sich Pneumologen auch stark im Bereich des Nichtraucherschutzes und der Rauchentwöhnung. So hat der "Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner" beispielsweise ein Programm entwickelt, mit dem Ärzte ihre Patienten dabei unterstützen können, mit dem Rauchen aufzuhören. Und auch die Deutsche Lungenstiftung hat sich das Thema auf die Fahnen geschrieben. Denn: Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Die Lunkenerkrankung COPD ist mit mehr als 32.000 Todesfällen in Deutschland (2017) die sechsthäufigste Todesursache.

Ein typisches Diagnoseverfahren in der Pneumologie ist die Auskultation – also das Abhören der Lunge eines Patienten mit Hilfe eines Stethoskops. Bronchiale Atemgeräusche können dabei beispielsweise auf eine Lungenentzündung hinweisen, ein Knistergeräusch kann ein Anzeichen für eine Lungenfibrose sein. Doch auch andere Verfahren wie Röntgendiagnostik, Computertomographie oder Spirometrie (Messung des Atemvolumens) spielen in der Lungenheilkunde eine wichtige Rolle.

Die Pneumologie ist stark interdisziplinär ausgerichtet. So bildet die Beatmungsmedizin eine Schnittstelle zwischen der Pneumologie und anderen Facharztrichtungen, wie der Intensiv- oder Notfallmedizin. Wie wichtig die Beatmungsmedizin innerhalb des Faches ist, zeigt die Umbenennung der größten pneumologischen Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum: 2005 benannte sich die DGP von "Deutsche Gesellschaft für Pneumologie" in "Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin" um. Andere Fachrichtungen, mit denen die Pneumologie eng zusammenarbeitet, sind unter anderem die Thoraxchirurgie, die Onkologie und die Radiologie.

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Die Weiterbildung Innere Medizin und Pneumologie im Überblick

Die Dauer der Weiterbildung

Die Facharzt-Weiterbildung dauert 72 Monate im Gebiet Innere Medizin unter Befugnis an Weiterbildungsstätten, davon

  • müssen 36 Monate in Innere Medizin und Pneumologie abgeleistet werden (24 Monate davon in der stationären Patientenversorgung)
  • müssen 24 Monate in mindestens zwei anderen Facharztkompetenzen des Gebiets abgeleistet werden
  • müssen 6 Monate in der Notfallaufnahme abgeleistet werden
  • müssen 6 Monate in der Intensivmedizin abgeleistet werden

Die Inhalte der Weiterbildung
 

Übergreifende Inhalte im Gebiet Innere Medizin
  • Wesentliche Gesetze, Verordnungen und Richtlinien
  • Beratung bezüglich gesundheitsfördernder Lebensführung
  • Schulung bei ernährungsbedingten Gesundheitsstörungen
  • Begutachtung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
  • Begutachtung der Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung
  • Begutachtung der Pflegebedürftigkeit
  • Beratung und Führung Suchtkranker sowie Suchtprävention
  • Grundlagen der medikamentösen Tumortherapie
  • Basisbehandlung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • Beratung zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten einschließlich Organspende

Fachgebundene genetische Beratung

  • Grundlagen hereditärer und multifaktorieller Krankheitsbilder und Entwicklungsstörungen
  • Interpretation und Aussagekraft genetischer Untersuchungsergebnisse (Sensitivität, Spezifität, prädiktiver Wert)
  • Methodische, psychosoziale und ethische Aspekte der genetischen Beratung und Diagnostik einschließlich pharmakogenetischer Tests
  • Erkennung fachbezogener genetisch bedingter Krankheitsbilder oder Entwicklungsstörungen
  • Fachgebundene genetische Beratung bei diagnostischer und prädiktiver genetischer Untersuchung

Notfall- und intensivmedizinische Maßnahmen im Gebiet Innere Medizin

  • Stufendiagnostik und Therapie bei akut einsetzenden Leitsymptomen, z.B. Dyspnoe, Thoraxschmerz, Bauchschmerz, passagere und persistierende Bewusstseinsstörungen, Fieber, Erbrechen, Durchfall
  • Diagnostik und Therapie akuter und vital bedrohlicher Erkrankungen und Zustände, insbesondere
  1. respiratorische Insuffizienz
  2. Schock
  3. kardiale Insuffizienz
  4. akutes Nierenversagen
  5. sonstiges Ein- und Mehrorganversagen
  6. Koma und Delir
  7. Sepsis
  8. Intoxikationen
  • Kardiopulmonale Reanimation
  • Intensivmedizinische Behandlung von Patienten mit Funktionsstörungen von mindestens zwei vitalen Organsystemen
  • Analgosedierung von intensivmedizinischen Patienten
  • Atemunterstützende Maßnahmen bei intubierten und nicht-intubierten Patienten einschließlich Beatmungsentwöhnung bei langzeitbeatmeten Patienten

Differenzierte Beatmungstechniken

  • Therapie von Stoffwechselentgleisungen
  • Notfallsonographie
  • Notfallbronchoskopie
  • Passagere Schrittmacheranlage
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken, insbesondere
  1. zentralvenöse Zugänge
  2. arterielle Gefäßzugänge
  • Endotracheale Intubation

Infektionen im Gebiet Innere Medizin

  • Meldepflichten gemäß Infektionsschutzgesetz
  • Vorsorge und Behandlung häufiger Infektionskrankheiten
  • Management bei therapieresistenten Erregern

Funktionelle Störungen im Gebiet Innere Medizin

  • Basisbehandlung psychosomatischer Krankheitsbilder
  • Krisenintervention unter Berücksichtigung psychosozialer Zusammenhänge

Diagnostische Verfahren im Gebiet Innere Medizin

  • Durchführung von ultraschallgestützten Punktionen bei Pleuraerguss und Aszites
  • B-Modus-Sonographie der Schilddrüse
  • Elektrokardiogramm
  • Langzeit-Elektrokardiogramm
  • Ergometrie
  • Langzeitblutdruckmessung
  • CW-, PW-, Duplex-, Farbduplex-Sonographie der Arterien und Venen
  • B-Modus-Sonographie der peripheren Arterien und Venen
  • B-Modus-Sonographie des Abdomens und Retroperitoneums einschließlich der Nieren und ableitender Harnwege (Richtzahl: 400)
  • Spirometrische Untersuchung der Lungenfunktion
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von Röntgen-Thorax-Untersuchungen
  • Differentialdiagnosen atopischer Erkrankungen

Therapeutische Verfahren im Gebiet Innere Medizin

  • Durchführung von Entlastungspunktionen und Drainagen bei Pleuraerguss und Aszites
  • Enterale und parenterale Ernährung einschließlich Sondentechnik mit Berechnung des Energie- und Nährstoffbedarfs sowie Erstellen eines Ernährungsplans
  • Infusionstherapie
  • Transfusions- und Blutersatztherapie

Angiologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation der Erkrankungen von Arterien, Venen, Kapillaren und Lymphgefäße
  • Internistische Basisbehandlung von Erkrankungen von Arterien, Venen, Kapillaren und Lymphgefäßen

Endokrinologische und diabetologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation endokriner Erkrankungen einschließlich assoziierter Stoffwechselstörungen
  • Internistische Basisbehandlung von endokrinen Erkrankungen einschließlich assoziierter Stoffwechselstörungen
  • Behandlung des Diabetes mellitus

Gastroenterologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation der Krankheiten der Verdauungsorgane sowie der exokrinen Verdauungsdrüsen und ihrer Ableitungswege
  • Internistische Basisbehandlung von Krankheiten der Verdauungsorgane sowie der exokrinen Verdauungsdrüsen und ihrer Ableitungswege

Geriatrische Basisbehandlung

  • Spezielle geriatrische Behandlungsmöglichkeiten mit dem Ziel der Erhaltung und Wiederherstellung größtmöglicher Selbstständigkeit
  • Behandlung von Erkrankungen und Behinderungen des höheren Lebensalters einschließlich interdisziplinärer Aspekte bei Multimorbidität

Hämatologische und onkologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation der Erkrankungen des Blutes, der blutbildenden und lymphatischen Organe, des Immunsystems, der Hämostase sowie von malignen Neoplasien
  • Internistische Basisbehandlung von Erkrankungen des Blutes, der blutbildenden und lymphatischen Organe, des Immunsystems, der Hämostase sowie von malignen Neoplasien

Kardiologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs
  • Internistische Basisbehandlung von Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs

Nephrologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation der akuten und chronischen Nierenkrankheiten sowie deren extrarenaler Komplikationen
  • Internistische Basisbehandlung von akuten und chronischen Nierenkrankheiten sowie deren extrarenale Komplikationen

Rheumatologische Basisbehandlung

  • Weiterführende Diagnostik, Therapie und Rehabilitation entzündlich-rheumatischer Systemerkrankungen sowie entzündlicher Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Internistische Basisbehandlung von entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen sowie entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates

Spezifische Inhalte der Facharzt-Weiterbildung Innere Medizin und Pneumologie

Pneumologie

  • Prävention, Differentialdiagnose, Therapieoptionen, Rehabilitation und Nachsorge von Erkrankungen und Tumoren der Atmungsorgane
  • Diagnostik und konservative Therapie von pneumologischen Erkrankungen, davon
  1. der Atemwege, insbesondere Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Bronchiektasien
  2. der Lunge, insbesondere diffuse parenchymatöse Erkrankungen,
  3. des Lungenkreislaufs, insbesondere pulmonale Hypertonie, Lungenembolie, Vaskulitiden
  4. des Mediastinum, insbesondere Mediastinitis
  5. der Pleura, insbesondere Pneumothorax, Pleuritis und Pleuraempyem
  6. der Atempumpe, insbesondere bei thorakalen Deformitäten, neuromuskulären Erkrankungen, Atemantriebsstörungen
  • Vorsorge, Früherkennung, Behandlung und Rehabilitation von schlafbezogenen Atmungsstörungen, insbesondere obstruktive und zentrale Schlafapnoe, Hypoventilationssyndrome
  • Vorsorge, Früherkennung, Diagnostik, konservative Therapie und Rehabilitation thorakaler Tumorerkrankungen, insbesondere
  1. Lungenkarzinom
  2. pulmonale Metastasen anderer Tumore
  3. Pleuramesotheliom und andere pleurale Tumore
  4. mediastinale Tumore
  5. Tumore der Brustwand, Sarkome, Lymphome
  6. nicht-maligne intrathorakale Tumore
  • Vorsorge, Früherkennung, Diagnostik, konservative Therapie und Rehabilitation infektiologischer Erkrankungen der Atmungsorgane, insbesondere
  1. Pneumonie
  2. Lungenabszess
  3. Virus-, Pilz- und parasitäre Infektionen
  4. Tuberkulose
  5. nicht-tuberkulöse Mykobakteriosen
  • Vorsorge, Früherkennung, Diagnostik, konservative Therapie und Rehabilitation facharztkompetenzbezogener allergologischer und immunologischer Erkrankungen
  • Vorsorge, Früherkennung, Behandlung und Rehabilitation iatrogener sowie durch Arbeitsplatz- und Umwelteinflüsse verursachte Erkrankungen, insbesondere durch inhalative Noxen
  • Behandlung respiratorischer Notfälle, insbesondere akute Exazerbation chronischer Lungenerkrankungen sowie Notfallbehandlung von restriktiven und obstruktiven Lungenerkrankungen, neuromuskulären Erkrankungen, Thoraxschmerzen, akuter Dyspnoe, pulmonale Blutung, akute inhalative Lungenschäden, Thoraxtrauma
  • Mitbehandlung von Schwangeren mit pneumologischen Erkrankungen

Diagnostische Verfahren in der Pneumologie

  • Indikationsstellung und Befundinterpretation von Laboruntersuchungen pneumologischer einschließlich allergologisch-immunologischen Erkrankungen
  • Funktionsuntersuchungen der Atmungsorgane einschließlich Rhinomanometrie, Peak Flow Monitoring, insbesondere
  1. Ganzkörperplethysmographie
  2. Bestimmung des CO-Transfer-Faktors
  3. Untersuchung von Atempump-Funktion und Atemmechanik
  4. unspezifische Hyperreagibilitätstestung der Atemwege
  5. Atemgasmessung
  6. Blutgase und Säure-Basen-Haushalt
  7. kardiopulmonale Belastungsuntersuchungen einschließlich Spiro-Ergometrie
  • Untersuchungen des Lungenkreislaufs einschließlich Rechtsherzkatheter
  • Unspezifische und allergenvermittelte Provokations- und Karenztests einschließlich epikutaner, kutaner, intrakutaner und inhalativer Tests
  • B-Modus-Sonographie der Thoraxorgane (ohne Herz) - Richtzahl: 100
  • Transthorakale B-/M-Modus-/Doppler-/Duplex-Echokardiographie
  • Transbronchiale und transösophageale Untersuchungen des Mediastinum und der Lunge
  • Indikationsstellung und Befundinterpretation weiterer bildgebenden Verfahren

Endoskopische Verfahren

  • Bronchoskopie mit starrem Instrumentarium bei interventionellen Verfahren
  • Thorakoskopie
  • Biopsietechniken
  • Flexible Bronchoskopie (Richtzahl: 100), davon mit bronchoalveolärer Lavage (Richtzahl: 25)
  • Komplexe bronchologische Verfahren, z.B. Ventile, Stents, Coils, Thermoplastie
  • Bronchoskopisches Sekretmanagement, Blutstillung, Fremdkörperentfernung und Rekanalisation bei stenosierten Bronchien

Schlafmedizinische Diagnostik

  • Polysomnographien
  • Kardiorespiratorische Polygraphien

Beatmung

  • Extrakorporale Gasaustauschverfahren, nasaler Hochfluss Sauerstoff
  • Invasive und nicht-invasive Beatmungstherapie einschließlich der Beatmungsentwöhnung/-beendigung und Mitbehandlung außerklinisch beatmeter Patienten
  • Einstellung und Überwachung nächtlicher Überdrucktherapie bei schlafbezogenen Atmungsstörungen

Therapeutische Maßnahmen in der Pneumologie

  • Indikationsstellung zu thoraxchirurgischen Verfahren einschließlich Lungenvolumenreduktion und Lungentransplantation, auch in interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Pleurodeseverfahren
  • Patientenschulung, insbesondere Tabakentwöhnung
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Einleitung und Überwachung physiotherapeutischer Atemtherapie
  • Behandlung von tracheotomierten Patienten, insbesondere bei Langzeitbeatmung
  • Inhalationstherapie
  • Langzeitsauerstofftherapie
  • Erstellung eines Therapieplanes und Hyposensibilisierung allergischer Erkrankungen
  • Alternative therapeutische Verfahren zur Behandlung schlafbezogener Atmungsstörungen

Medikamentöse Tumortherapie und Supportivtherapie

  • Interdisziplinäre Indikationsstellung zu chirurgischen, strahlentherapeutischen, interventionellen und nuklearmedizinischen Behandlungsverfahren
  • Regelmäßige Teilnahme an interdisziplinären Tumorkonferenzen, davon
    • Falldarstellungen (Richtzahl: 20)
  • Pharmakologie und Wirkungsweise medikamentöser Tumortherapie
  • Indikationsstellung zur medikamentösen Tumortherapie unter Berücksichtigung von Komorbiditäten
  • Planung und Überwachung der medikamentösen Therapie bei Tumorerkrankungen der Facharztkompetenz einschließlich der Prävention, Erkennung und Behandlung spezifischer Nebenwirkungen von Tumortherapeutika
  • Medikamentöse Therapie bei Patienten mit Tumoren der Facharztkompetenz in Behandlungsfällen (Richtzahl: 100), davon
  1. zytostatisch
  2. zielgerichtet
  3. immunmodulatorisch
  4. antihormonell
  • Aspekte der Nachsorge bei medikamentöser Tumortherapie
  • Grundlagen der Supportivtherapie und Rehabilitation bei Tumorerkrankungen des Fachgebietes
  • Prophylaktische und interventionelle Supportivtherapie, insbesondere Antiemese, Ernährungsberatung und Diätetik einschließlich enteraler und parenteraler Ernährung, Infektionsprophylaxe und Therapie von Infektionen, Antikoagulation
  • Palliativmedizinische Betreuung bei Patienten mit lebenslimitierenden pneumologischen Krankheiten

Quellen: (Muster-)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer 2018, Ärztestatistik 2019, Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner
 


Aktuelle Stellenangebote in diesem Fachgebiet:

Assistenzarztstellen Innere Medizin und Pneumologie
Facharztstellen Innere Medizin und Pneumologie
Oberarztstellen Innere Medizin und Pneumologie

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