
Der Begriff der empathischen Führung ist uns mittlerweile im Umgang mit Mitarbeitenden, jedoch auch mit Patientinnen und Patienten geläufig. Was ist hingegen Impathie? Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie durch Impathie zuerst Ihre eigene Selbstführung verbessern und auch Ihre Führungskompetenzen im Sinne von Impathic Leadership in der Klinik, Praxis oder Ambulanz ausbauen können.
Von der Empathie zur Impathie
Die beiden britischen Ärzte Stewart W. Mercer and William J. Reynolds fassten Empathie im medizinischen Kontext zusammen als die Fähigkeit, die Situation, die Perspektive und die Gefühle der Patientin bzw. des Patienten und die damit verbundenen Meinungen zu verstehen, dieses Verständnis zu kommunizieren und dessen Richtigkeit zu überprüfen sowie diese Fähigkeit in einer hilfreichen (therapeutischen) Weise für die Patientin bzw. den Patienten umzusetzen (Mercer S. W. und Reynolds W. J. Empathy and quality of care. Br J Gen Pract 2002; 52: S9-12).
Die deutsche Psychologin Prof. Dr. Stefanie Neubrand gab, vereinfacht ausgedrückt, der nach innen gerichteten Empathie den Namen Impathie. Sie definierte mit ihrem Co-Autoren, dass Impathie als ein Prozess des aktiven intrapsychischen Engagements gesehen werden kann, der die Fähigkeit einschließt, die eigenen inneren Zustände und Umstände mit einer akzeptierenden Haltung wahrzunehmen und zu verstehen, während man sich der Tatsache hinreichend bewusst sei, dass die Quelle der wahrgenommenen Erfahrung individuelle Gefühle, Gedanken und Empfindungen und nicht die Person in ihrer komplexen Gesamtheit darstelle. Impathie sei ein Teil eines intrapersonellen Prozesses, der eine mitfühlende Reaktion hervorrufen kann, z. B. Selbstmitgefühl und introversives Hilfsverhalten in Zeiten des Leidens (Neubrand S. und Gaab J. The missing construct: Impathy. Front Psychol 2022; 13: 726029).
Merke:
Impathie ist:
- ein Prozess, den wir aktiv gestalten (also selbst initiieren) können,
- indem wir uns bewusst nach innen richten (Was fühlen wir? Was nehmen wir wahr? Was denken wir? Welche ähnlichen Situationen kennen wir, die unsere Reaktionen beeinflussen? Was sind meine Bedürfnisse und sind diese vielleicht verletzt?),
- unsere eigenen inneren Zustände und Umstände zum einen wahrnehmen,
- und diese dann auch mit einer akzeptierenden Haltung verstehen,
- wir erkennen die individuellen Gefühle, Gedanken und Empfindungen,
- diese machen jedoch nicht uns als komplexe Person aus, sondern spiegeln gerade unseren aktuellen inneren Zustand wider (Wir haben Gefühle, Gedanken und Empfindungen, wir sind jedoch nicht unsere Gefühle, Gedanken und Empfindungen).
- Impathie kann uns helfen, für uns Selbstmitgefühl zu entwickeln,
- wodurch wir uns Selbsthilfe geben können (Welche Bedürfnisse haben wir? Was brauchen wir in dieser Situation?),
- vor allem, wenn es uns nicht gut geht (Oft ist es wichtig, dies erstmal selbst zu erkennen, um z. B. im Burnout-Prozess rechtzeitig Regenerationsphasen zuzulassen, bei People-Pleasing-Tendenzen „Nein“ zu sagen oder sich auch tatsächlich mal krankzumelden, wenn es einem nicht gut geht).
Modifiziert nach Neubrand S. und Gaab J. The missing construct: Impathy. Front Psychol 2022; 13: 726029.
Impathische Selbstführung üben
Impathie kann uns darin unterstützen, uns selbst gesund zu führen. Nachfolgend werden drei Pfeiler der gesunden Selbstführung thematisiert, die wir mit Impathie verbessern können:
- Unsere Bedürfnisse und deren Verletzungen erkennen,
- Physisches und psychisches Ungleichgewicht wahrnehmen und
- Selbstmitgefühl entwickeln.
Unsere Bedürfnisse und deren Verletzungen erkennen
Dabei ist ein erster Schritt, erst einmal unsere eigenen Bedürfnisse (wieder) zu entdecken. Sicherlich haben Sie schon von der Maslowschen Bedürfnishierarchie oder auch Bedürfnispyramide gehört. In dieser unterschied Prof. Dr. Abraham Harold Maslow (A theory of human motivation. Psychological Review 1943; 50(4): 370-396) fünf Ebenen der Pyramide:
- als unterste Ebene die physiologischen Notwendigkeiten, um den Körper am Leben zu erhalten,
- als zweite Ebene das Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität,
- als dritte Ebene die sozialen Bedürfnisse wie die Zugehörigkeit zu einer Familie, Freundschaften und Liebe,
- als vierte Ebene Individualbedürfnisse wie Wertschätzung und Anerkennung,
- und auf der obersten Ebene das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung.
Dabei können die oberen Ebenen erst relevant werden, wenn die jeweils untere(n) Ebene(n) befriedigt sind. Nehmen Sie sich bitte die Zeit, für sich selbst Ihre Bedürfnisse zu definieren (siehe die Toolbox Selbstführung unten und auch den Artikel Ärztinnen und Ärzte in Führung: Weniger People Pleasing, mehr Selbstführung).
Erst, wenn wir unsere Bedürfnisse kennen, können wir durch Impathie feststellen, wenn unsere Bedürfnisse verletzt sind. Oft ist dies ein Grund dafür, dass wir erschöpft, gereizt oder enttäuscht sind. Auch unsere eigenen Reaktionen oder die von anderen können gerade von verletzten Bedürfnissen entscheidend beeinflusst sein. Dies durch impathische Selbstführung zu erkennen, hilft uns, selbst aus einer entsprechenden Situation herauszufinden bzw. andere im Sinne von Empathie zu verstehen.
Physisches und psychisches Ungleichgewicht wahrnehmen
Kennen Sie es, dass wenn Sie im Stress sind, Sie das oft gar nicht richtig fühlen? Sowohl körperliche Schmerzen oder andere physische Beschwerden werden ignoriert, als auch Emotionen wie Trauer, Enttäuschung und Angst werden verdrängt. Oft werden wir einsilbig, was dabei hilft, z. B. bei einer Reanimation klare Anweisungen zu geben. Wir wirken jedoch auch gleichzeitig gefühlsarm oder sogar kühl. Sicherlich ist es in belastenden medizinischen Situationen auch durchaus ein hilfreicher Selbstschutz, wenig zu fühlen. Jedoch kann es problematisch werden, wenn dieser Zustand anhält und sich auf unser Privatleben auswirkt.
Auch wenn nur etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung von tatsächlicher Alexithymie oder auch auf Deutsch Gefühlsblindheit betroffen sind (11,1 Prozent bei Männern und 8,9 Prozent bei Frauen, Franz, M. et al. Alexithymia in the German general population. Soc Psychiat Epidemiol 2008; 43: 54–62), so zeigen Studien, dass Burnout mit Alexithymie assoziiert ist (Mattila A. K. et al. Alexithymia and occupational burnout are strongly associated in working population. J Psychosom Res 2007; 62(6): 657-65) und auch speziell bei Menschen, die im Gesundheitsbereich arbeiten (vergleiche z. B. Franco P. et al. Professional quality of life and burnout amongst radiation oncologists: The impact of alexithymia and empathy. Radiother Oncol 2020; 147: 162-168 und Riethof N. et al. Alexithymia, traumatic stress symptoms and burnout in female healthcare professionals. J Int Med Res. 2020; 48(4): 300060519887633). Der etablierte Toronto Alexithymia Scale (TAS-20) erfasst nach Bagby R. M. und Kollegen die Kategorien Schwierigkeiten bei der Identifizierung von Gefühlen, Bedeutung der emotionalen Introspektion, Äußeres Denken und Schwierigkeiten beim Beschreiben von Gefühlen und ist negativ korreliert mit einer verminderte Fähigkeit, angenehme Emotionen wie Freude, Glück und Liebe zu erleben (The twenty-item Toronto Alexithymia Scale-II. Convergent, discriminant, and concurrent validity. J Psychosom Res 1994; 38: 33–40).
Erst wenn wir bewusst nach innen schauen (Introspektion), können wir im Sinne der Impathie unsere Gefühle und Körperwahrnehmungen schulen und ggf. ein physisches und / oder psychisches Ungleichgewicht aufdecken (siehe Toolbox Selbstführung unten).
Selbstmitgefühl entwickeln
Wenn andere streng zu sich selbst sind, weisen wir sie meist freundlich und aufmunternd daraufhin mit Sätzen wie: „Sei doch nicht so hart zu Dir selbst.“ oder bei einem (medizinischen) Fehler: „Das kann doch jedem passieren.“. Dahingegen haben wir selten diese freundlichen Sätze für uns selbst. Die Basis, mit jemanden mitfühlen zu können, ist die Empathie. Ich muss erstmal verstehen, wie die andere Person fühlt. Entsprechend braucht es Impathie, also das bewusste in mich selbst hineinfühlen, um erstmal zu wissen, was ich fühle, wie es sich anfühlt und was ich dazu vor allem über mich selbst denke. Erst dann kann ich ein Mitgefühl für mich entwickeln und milde zu mir selbst sein.
Gerade bezogen auf medizinische Fehler oder Schicksalsschläge von Patientinnen und Patienten weiß man mittlerweile, dass involvierte pflegerische oder ärztliche Kolleginnen und Kollegen zum sogenannten zweiten Opfer (engl. „Second Victim“) werden können (Wu A. W. Medical error: the second victim - The doctor who makes the mistake needs help too. BMJ 2000; 320(7237): 726–727). Oft sind mit dem Second Victim Phänomen Gefühle assoziiert wie Blöße und Angst, dass jemand den Fehler bemerkt haben könnte, sowie die Sorge vor den (rechtlichen) Konsequenzen (siehe auch Ärztinnen und Ärzte in Führung: (Sich) Besser durch Second Victim Symptome führen). Achten Sie bitte impathisch darauf, ihre eigenen Gefühle wie Angst oder Scham zu erkennen, zu verstehen und üben Sie sich dann in Selbstmitgefühl (siehe Toolbox Selbstführung).
Toolbox Selbstführung
Als Ärztin oder Arzt in Führung können Sie mit den nachfolgenden Tipps mithilfe von Impathie Ihre gesunde Selbstführung schulen.
Bedürfnisse definieren
Um sich Ihrer Bedürfnisse (wieder) bewusst zu werden, können Sie sich orientierend an der Maslowschen Bedürfnishierarchie (Maslow A. H. A theory of human motivation. Psychological Review 1943; 50(4): 370-396) z. B. folgende Fragen stellen:
- Wieviel Schlaf und wieviel Pausen benötige ich, damit die physiologischen Abläufe gut funktionieren? Bekommen ich genügend ausgewogene Ernährung?
- Lebe ich in finanziell und sozial sicheren Verhältnissen?
- Wie zufrieden bin ich mit meinen freundschaftlichen und familiären Beziehungen? Wieviel Raum bleibt für Liebe und Intimität?
- Fühlen ich mich beruflich anerkannt und wertgeschätzt?
- Welches hohe Ziel der Selbstverwirklichung habe ich?
Introspektion verbessern
Physisch: Für eine bessere Körperwahrnehmung kann der Body Scan durchgeführt werden. Der amerikanische Molekularbiologe Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn beschrieb die Methode des Body Scan zuerst als ein allmähliches „Sweeping“ des Körpers von den Füßen bis zum Kopf mit der eigenen Aufmerksamkeitsfähigkeit und zeigte mit seiner Forschung, dass die Mehrheit der chronischen Schmerzpatientinnen und -patienten im Laufe eines 10-wöchigen Trainingsprogramms in Achtsamkeitsmeditation inklusiv des Body Scan eine erhebliche Verbesserung ihrer Beschwerden erfuhr (Kabat-Zinn J. An outpatient program in behavioral medicine for chronic pain patients based on the practice of mindfulness meditation: theoretical considerations and preliminary results. Gen Hosp Psychiatry 1982; 4: 33–47).
Zur Durchführung des Body Scan legt man sich am besten auf eine bequeme Unterlage und sorgt dafür, dass man ungestört ist. Es können die Augen geschlossen werden, damit man sich noch besser auf den eigenen Körper konzentrieren kann. Tiefe Atemzüge helfen, in eine entspannte Ausgangslage zu kommen. Anschließend lenkt man die eigene Aufmerksamkeit beginnend bei einem Zeh langsam durch den ganzen Körper bis zum Kopf. Dabei nimmt man bewusst alle Körperteile und ggf. auch Schmerzen oder andere Missempfindungen wahr. An diese Stellen kann man sich eine angenehme Farbe vorstellen, die diesen Körperteil durchflutet.
Psychisch: Um die Wahrnehmung von Gefühlen (Welche Gefühle nehme ich wahr?), deren Empfindungen (Wie fühlt es sich an?) und die damit verbundenen Gedanken (Wie bewerte ich das Gefühlte? Was schlussfolgere ich daraus?) zu verbessern, kann man zum Beispiel im Sitzen und ähnlich des Body Scans mit geschlossenen Augen die Aufmerksamkeit durch den eigenen Körper lenken mit der Frage: „Wo spüre ich etwas im Körper?“. Finden wir z. B. ein Missempfinden im Hals, kann man sich fragen: „Wie fühlt es sich an?“. Versuchen Sie, ein Bild in dieser Region entstehen zu lassen wie z. B. „Es fühlt sich an, als ob ein fester Kloß in meinem Hals steckt, der mir die Kehle zuschnürt.“. Fragen Sie sich dann, welches Gefühl hinter diesem inneren Bild stecken kann z. B. eine Ohnmacht, keinen Einfluss auf das eigene Leben zu haben, vielleicht auch Trauer oder Wut darüber. Lassen Sie dieses Gefühl ruhig mal da sein, fühlen Sie richtig in das Gefühl hinein. Wir neigen dazu, gerade negative Gefühle zu verdrängen. Oft werden diese jedoch weniger, wenn wir sie einfach mal in einem geschützten Raum in der Introspektion zulassen.
Wenn Sie dieses Gefühl ausgiebig zugelassen haben, es vielleicht auch schon deutlich weniger geworden ist, überlegen Sie sich, was Sie dazu denken? Kennen Sie dieses Gefühl von früher? Gibt es vielleicht einen Trigger, weshalb Sie so stark reagieren, weil Sie alte Erfahrungen mit in die aktuelle Situation übertragen? Formulieren Sie sich selbst eine konstruktive „Wie“-Frage, um eine Lösung für die aktuelle Situation aus dem Gefühl heraus zu finden z. B. „Wie kann ich meine Bedürfnisse klarer kommunizieren?“ oder „Wie kann ich meine Mittagspause wirklich einhalten, damit ich nicht am Nachmittag so erschöpft und kraftlos in der Klinik oder Praxis bin?“.
Selbstmitgefühl steigern
Als ersten Schritt zu mehr Selbstmitgefühl dürfen Sie durch Impathie erstmal Ihre Gefühle eruieren und ein Verständnis für Ihre eigene Situation entwickeln (siehe oben). Hören Sie sich gerade bei dem Punkt zu, wie Sie über Ihre eigenen Gefühle und Empfindungen denken. Wie sprechen Sie mit sich selbst? Nicht selten hören wir hier negative Ausrufe wie: „Oh, ich bin so dumm!“ oder „Ich kann aber auch gar nichts!“. Wechseln Sie in einer solchen Situation bitte die Perspektive. Was würde Ihre beste Freundin oder Ihr bester Freund zu Ihnen sagen? Wie würden Sie selbst mit Ihren Mitarbeitenden reden? Deutlich milder, verständnisvoller und positiver, richtig? Versuchen Sie, genau diese positiven Sätze sich selbst zu sagen.
Wenn Sie bei sich eine belastende Situation gemäss eines Second Victim Phänomens entdecken (Wu A. W. Medical error: the second victim - The doctor who makes the mistake needs help too. BMJ 2000; 320(7237): 726–727), holen Sie sich bitte Unterstützung bei der Aufarbeitung. Das kann erstmal eine Person aus Ihrer Peer Group oder die Ihnen vorgesetzte Person sein, der Sie vertrauen. Ziehen Sie jedoch auch professionelle psychologische Hilfe in Betracht. Hinsichtlich versterbender Patientinnen und Patienten können Sie für sich selbst oder mit Ihren Kolleginnen und Kollegen ein Trauer-Ritual initiieren. Richten Sie impathisch den Blick darauf, was Ihnen in schweren und / oder belastenden Situationen gut tut.
Impathic Leadership
Wie im letzten Artikel dieser Reihe Ärztinnen und Ärzte in Führung empfohlen, kann die Emphatie gegenüber Patientinnen und Patienten leicht verbessert werden, jedoch auch im Sinne von Empathic Leadership eine Umgebung von empathischen, mitfühlenden Führungskräfte geschaffen werden (siehe Ärztinnen und Ärzte in Führung: Empathisch(er) Führen). Denken wir das Konzept der empathischen Führung weiter, so sollte diese mit einer impathischen Selbstführung einhergehen. Wir wissen, dass wir generell andere nur gut führen können, wenn wir in der Lage sind, uns selbst gesund zu führen. Entsprechend können wir auch anderen erst authentische Empathie entgegenbringen, wenn wir auch selbst fühlen können. Diese Fertigkeit können wir über Impathie (wieder)erlangen und die eigenen Gefühle sowie unsere damit verbundenen Reaktionen verstehen.
Als Führungskraft ist es auch wichtig, unsere Bedürfnisse zu kennen und diese kommunizieren zu können. Schließlich sind wir ein wichtiges Vorbild für unser Team und prägen entscheidend die Team-Kultur hinsichtlich Arbeitseinteilung, Pausen-Ritualen und Umgang mit Stress. Für eine gute und faire Kommunikation sollten wir auch impathisch unsere eigenen Trigger enttarnen, wodurch in sich gesehen harmlose(re) Situationen eskalieren können, weil andere, eher negative Erfahrungen unsere Bewertung beeinflussen. All das kann uns im Sinne von Impathic Leadership zu besseren Führungskräften machen.
Tipp
Nehmen Sie sich die Zeit, dafür Sorge zu tragen, dass Sie sich selbst in Ihrem (Arbeits-)Leben wohl fühlen. Üben Sie sich hierfür bewusst in Impathie, indem Sie sich innerlich fragen, was Sie fühlen, wie es sich anfühlt und was Sie dazu (über sich selbst) denken. Akzeptieren Sie Ihre Gefühle und lassen Sie diese auch mal im geschützten Raum richtig zu. Zeigen Sie Selbstmitgefühl und sprechen Sie mit sich selbst stets positiv sowie zuversichtlich.
Definieren Sie für sich Ihre eigenen Bedürfnisse und achten Sie auf die Umsetzung dieser. Seien Sie sich als Ärztin oder Arzt in Führung Ihrer Vorbildfunktion hinsichtlich der Arbeitsweise und auch der Stress-Bewältigung bewusst.
Auf diese Weise können Sie durch impathische Selbstführung im Sinne von Impathic Leadership eine noch bessere Führungskraft werden.
Die Autorin:
Prof. Dr. med. Sonja Güthoff, MBA ist Ärztin, Führungskräfte-Trainerin, Professorin für Health Care an der AKAD Hochschule Stuttgart sowie Stress- und Burnout-Coach. Auf ärztestellen.de gibt sie regelmäßig Tipps zu Führungs-Themen. Als Leiterin des Instituts für ein gesundes Arbeitsleben im Gesundheitswesen (INSTGAG) begleitet sie Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte und andere Zusammenarbeitende im Gesundheitswesen dabei, sich und andere besser zu führen. Kontaktieren Sie Sonja Güthoff gerne unter info@sonjaguethoff.de.
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